Österreich: Polizei will Zugriff auf Breitband-Netze

Datenschutz Polizei und Provider in Österreich verhandeln derzeit über eine brancheneinheitliche Lösung zur Überwachung des Internet-Verkehrs. Die Ermittler wollen dabei vollständigen Zugriff auf die Kommunikationswege haben.

Das geht aus Informationen hervor, die dem österreichischen Fernsehsender ORF vorliegen. Demnach sollen die Ermittler bereits in der Lage sein, auch verschlüsselte VoIP-Gespräche, wie sie beispielsweise über Skype abgewickelt werden, zu belauschen. Konkrete Informationen gibt es dazu allerdings noch nicht.


Ein Bestandteil der Regelung zwischen Polizei und Providern soll unter anderem die Vergabe von dynamischen IP-Adressen betreffen. Anschlüsse, die abgehört werden sollen, erhalten demnach zukünftig immer die gleiche IP zugewiesen, um den Ermittlern die Arbeit zu erleichtern.

Liegt eine richterliche Überwachungsverordnung vor, soll beim Internet-Anbieter der entsprechende Datenstrom anschließend kopiert und gespeichert werden. Auch eine direkte Übertragung an die ermittelnde Behörde per VPN ist möglich. Die dafür benötigte Technologie würde das Innenministerium bereitstellen.

An diesem Punkt gab es allerdings die heftigsten Differenzen. So stellte der Vertreter eines Breitband-Anbieters klar, dass man sicher keine ungeprüfte Hardware ins Netzwerk integriere, auch wenn diese vom Ministerium kommt.

Eine gemeinsame Lösung mit den Providern ist für die österreichische Polizei dabei notwendig. Zwar gebietet das Gesetz den Internet-Anbietern die Kooperation mit den Ermittlern, allerdings sind im Gesetz keine technischen Einzelheiten enthalten.
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OK im Umkehrschluss heisst das wenn man als Österreicher bemerkt das die IP sich nicht mehr ändert obwohl es eine dynamische IP-Adresse sein sollte dann ist es höchste Zeit sich aus dem Staub zu machen :)
 
@DrJaegermeister: wobei des nach den Berichten darüber, wohl gegessen sein dürfte des Thema... Hm, vielleicht kommt ja bald auch ein Verbot von Briefen und die Gesetzliche Vorschrift zum Gebrauch von Postkarten....
 
@DrJaegermeister: "BOMBEN_PLAN.pdf.exe" und ähnliches dürfte bei solchen Überwachungsfaschisten erst mal die Tatwerkzeuge stillegen. Wenn die dann auch noch die Chupze haben, rumzujammern, gleich die Überwachungsfaschisten noch ein paar Millionen Euro Schadensersatz zahlen lassen, weil die geistiges Eigentum einfach rotzfrech heimlich ohne Erlaubnis des Urhebers raubkopiert haben. ,-)
 
@DrJaegermeister: nur ist es so das man zb. bei chello immer die selbe ip hat (hab seit jahren die selbe)
 
@ glumada : Dann wirst du bestimmt seit jahren überwacht :) Du hast bei Chello dann ne feste IP, ging ja auch eigentlich drum das wenn sich eine dynamische IP-Adresse nicht mehr ändert das ein schlechtes Zeichen ist. Für den einen oder anderen Home Server Betreiber mit dynamischer IP-Adresse kann so ne Überwachung allerdings auch von Vorteil sein. Endlich mal ne feste IP :)


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