EU: Die meisten Klingelton-Anbieter sind unseriös

Recht, Politik & EU Die EU-Komission will verstärkt gegen unseriöse Anbieter von Klingeltönen und Hintergrundbildern für Handys vorgehen. Vier von fünf Firmen in diesem Bereich betreiben kein faires Geschäft, so das Ergebnis einer Untersuchung. Es sie offensichtlich, dass die Kunden "abgezockt" werden, so Meglena Kuneva, EU-Kommissarin für Verbraucherschutz. In Deutschland wurden so beispielsweise zwei von drei geprüften Anbietern als unseriös eingestuft.

Insgesamt wurde das Geschäftsgebahren von 558 Unternehmen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen und Island überprüft. Jedes zweite würde demnach auf seinem Online-Auftritt irreführende Informationen über die realen Preise bereithalten. Die Kosten seien oft nur schwer oder gar nicht zu finden.

Die von der EU eingeforderten Angaben zum Anbieter würden bei 70 Prozent der Web-Seiten fehlen. Geschädigte seien vor allem Kinder, denen noch die nötige Erfahrung mit solcher Geschäftemacherei fehlt, betonte Kuneva.

Die EU-Kommissarin forderte die Mitgliedsstaaten auf, möglichst schnell gegen die unseriösen Anbieter vorzugehen. Dafür würde die bestehende Rechtslage ausreichen. Zusätzliche, verschärfende Regelungen seien unnötig. Kuneva kündigte an, gegen Länder, die nicht entsprechend aktiv würden, ein Verfahren einzuleiten.
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