EU will europaweit einheitlichen Online-Musikvertrieb

Recht, Politik & EU Die EU-Komission hat die Rechteverwerter in den einzelnen Mitgliedsstaaten aufgefordert, europaweit gültige Lizenzen für den Online-Musikvertrieb einzuführen. Bisher müssen Anbieter in jedem Land eigene Verträge abschließen. Einheitliche Verträge sollen die Entwicklung des Musik-Geschäfts im Internet schneller voranbringen. Der Markt liegt in Europa noch weit hinter dem in den USA zurück. Vor allem internationalen Anbietern bereitet dies Probleme. So konnte Apple seinen iTunes Store nur schrittweise in europäischen Ländern öffnen.

Zukünftig soll es so möglich sein, dass sich Inhalte-Anbieter nur noch mit einem Lizenzgeber in Europa zusammentun müssen, um europaweite Senderechte zu erhalten. So wäre es beispielsweise möglich, mit der deutschen GEMA eine Vereinbarung abzuschließen und auch in Spanien oder Großbritannien Musik online zu vertreiben.

Von einer solchen Regelung verspricht sich die EU-Kommission auch, dass die Lizenzbestimmungen innerhalb der EU von allein vereinheitlicht werden - immerhin entstünde unter den Rechteverwertern eine Konkurrenzsituation, weil Online-Anbieter jeweils die besten Konditionen aussuchen könnten. Eine Regulierung mit einem entsprechenden bürokratischen Aufwand könnte damit voraussichtlich verhindert werden.
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