Spielehersteller starten Angriff auf Filesharing-Nutzer

Recht, Politik & EU Die Hersteller von Computer-Spielen wollen in der nächsten Zeit massiv gegen die Verbreitung illegaler Kopien in Filesharing-Netzen vorgehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Rechtsanwaltskanzlei Davenport Lyons aus London. Diese hat im Juni ein erfolgreiches Verfahren gegen vier Nutzer geführt, die Spiele in P2P-Netzen tauschten. Auftraggeber war der deutsche Publisher Zuxxez. Vier weitere größere Spiele-Hersteller wandten sich daraufhin an die Kanzlei und wollen von ihr ebenfalls Unterstützung im Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzungen.

Bevor es zum Verfahren kam hatten bereits rund 500 Nutzer das Angebot der Anwälte genutzt, eine Zahlung von 440 Euro zu leisten oder ihre Unschuld zu belegen. Nur gegen vier Beschuldigte, die das Schreiben ignorierten, reichte man Klage ein. Diese wurden vor Gericht zu einer Geldstrafe von je etwa 950 Euro verurteilt. Hinzu kommen die Verfahrenskosten.

Die nächste Welle steht nach Angaben der Kanzlei bereits bevor. Rund 6.000 IP-Adressen, von denen aus illegal Inhalte angeboten wurden, habe man gesammelt und bereite das juristische Vorgehen vor. Wie die Anwälte ankündigten, werde man sich wie zuvor auf zivilrechtliche Klagen konzentrieren. Strafprozesse habe man bisher nicht angestrengt.
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