YouTube gibt vorerst keine Nutzerdaten an Viacom

Musik- / Videoportale Am 3. Juli wurde bekannt, dass der Suchgigant Google im Rechtstreit mit Viacom die persönlichen Daten seiner Nutzer an den Medienkonzern herausgeben muss. Nun hat sich Google mit seinen Klägern geeinigt. Wie es heißt, hat man eine "Lösung im Sinne des Datenschutzes" erzielen können. Dies bedeutet, dass Google dem Kläger Viacom im Streit um die Urheberrechtsverletzungen beim Videoportal YouTube, keine persönlichen Daten der Nutzer herausgeben wird. Stattdessen werde man umfangreiche Daten für eine Studie zum Thema Urheberrechtsverletzungen zur Verfügung stellen.

Benutzernamen und IP-Adressen der YouTube-Nutzer sollen jedoch nicht an Viacom herausgegeben werden, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Auch Datenschützer zeigten sich in einer ersten Reaktion sehr zufrieden mit dieser Einigung.

Der Streit zwischen YouTube und Viacom ist nicht der erste seiner Art. Bereits vor gut einem Jahr hatte Viacom im Streit um urheberrechtlich geschütztes Material auf YouTube eine Milliarde US-Dollar Schadenersatz von Google gefordert.
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