Filesharing beeinflusst DVD-Verkaufszahlen kaum

Wirtschaft & Firmen Legale und illegale Download-Angebote für Filme beeinträchtigen die Verkaufszahlen von DVDs deutlich weniger als befürchtet. In der ersten Jahreshälfte verzeichneten die Filmstudios sogar ein Wachstum. Der Umsatz mit DVDs und Blu-ray-Medien kletterte in den USA im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um 1,1 Prozent von 6,8 Milliarden Dollar auf 6,87 Milliarden Dollar. Das entspricht dem von den Anbietern übermittelten Verkaufszahlen, die ebenfalls um 1,1 Prozent auf 412,3 Millionen Stück.

Ein deutliches Indiz, dass sich Downloads kaum auf das Geschäft auswirken, ist nach Angaben des Branchenmagazins 'Home Media' die Entwicklung des Verleihmarktes. Die Videotheken in den USA verzeichneten im Berichtszeitraum einen Umsatzanstieg um 2,6 Prozent von 3,7 Milliarden Dollar auf 3,9 Milliarden Dollar.

Dies verdeutliche, dass die Masse der Nutzer weiterhin auf traditionellem Weg Filme zuhause konsumiert. Immerhin verzeichne die Branchen ein Wachstum, während die illegalen Downloads parallel eher zugenommen haben. Offenbar werden Filesharing-Plattformen eher von Anwendern genutzt, die sich den heruntergeladenen Film nur in Ausnahmefällen selbst gekauft hätten.
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