Fraunhofer: "Breitband für alle ist technisch möglich"

Breitband Die Ingenieure der Fraunhofer-Einrichtung Systeme der Kommunikationstechnik (ESK) haben eine Fallstudie zum Thema Breitband in ländlichen Regionen durchgeführt. Ihr Ergebnis: "Breitband für alle" ist technisch möglich. Das einzige Manko daran sei, dass die Datenraten in ländlichen Gebieten sich eher im Bereich von zwei Megabit pro Sekunde im Downstream bewegen würden. Bei ihrer Fallstudie für die Gemeinde Weiding im bayerischen Wald, setzten die Ingenieure auf eine Kombination aus DSL-Anschlüssen und WiMAX.

Wie es heißt, könnten in anderen Regionen Deutschlands jedoch auch andere Ansätze, beispielsweise andere Funktechnologien, sinnvoller sein. "Weiding ist ein sehr komplexer Fall", so Susanne Baumer, Sprecherin von ESK. Im genannten Fall, wohnte der Großteil der Anwohner zu weit von den Vermittlungsstellen weg, so Baumer weiter.

Wie es heißt, war die Fallstudie für Weiding ein Teil des Projekts "Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitbandlücken". Dieses wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ins Leben gerufen um konkrete und wirtschaftliche Lösungen zur Schließung von Breitbandlücken zu erarbeiten.
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