Ehemaliger Samsung-Chef soll 7 Jahre ins Gefängnis

Recht, Politik & EU Der frühere Chef des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung, Lee Kun-hee, soll für sieben Jahre hinter Gitter. Das ist das Ziel der Staatsanwaltschaft. Diese wirft dem Manager Beteiligung an Korruption und Steuerhinterziehung vor. Im letzten Jahr ging ein ehemaliger Manager des Konzerns mit der Aussage an die Öffentlichkeit, dass Samsung schwarze Kassen unterhalte, in denen sich mehrere Millionen Dollar befinden. Aus diesen sollen systematisch Schmiergelder an Beamte, Juristen und Politiker gezahlt worden sein.

Lee trat daraufhin im April dieses Jahres als Konzernchef zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit Monaten. Die Beweislage für die Bestechungsvorwürfe ist demnach zwar sehr dünn, es wurden aber Belege für verschiedene andere Straftaten gefunden. So soll die Konzernspitze Gelder am Fiskus vorbeigeleitet haben.

An einer umfassenden Aufklärung der Tatvorwürfe besteht allerdings seitens des Staates offenbar nur wenig Interesse. Immerhin ist Samsung der größte Konzern des Landes und ist praktisch ein fester Bestandteil der südkoreanischen Kultur. Bereits in den 90er Jahren war Lee wegen der Bestechung zweier ehemaliger Präsidenten angeklagt. Die Staatsführung begnadigte ihn allerdings.
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