Geldspritze für OLED-TV: 40 Watt bei 40 Zoll als Ziel

TV & Streaming Sony, Sharp, Toshiba und eine Reihe anderer japanischer Elektronikhersteller erhalten von der Regierung des Landes Unterstützung bei der Forschung für die Entwicklung von OLED-Fernsehern mit großen Bildschirmen. Insgesamt sollen Beihilfe in Höhe von umgerechnet rund 4,2 Millionen Euro fließen, die von der Regierungsagentur NEDO bereit gestellt werden. NEDO soll die Entwicklung neuer Technologien fördern und finanziert die Forschung der Konzerne über einen Zeitraum von fünf Jahren mit.

Für die japanische Regierung stellt die OLED-Technologie eine Möglichkeit zur Senkung des Stromverbrauchs dar. Ziel der Finanzierung der Forschungsarbeit der Elektronikriesen ist die Entwicklung eines OLED-Fernsehers mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 40 Zoll, voller 1080p-HD-Auflösung und einem maximalen Stromverbrauch von 40 Watt.

Das Gerät soll sich in Massen fertigen lassen. Sony hatte schon im September 2007 mit dem XEL-1 den ersten kommerziellen OLED-Fernseher vorgestellt. Dieser hat allerdings nur eine Diagonale von 11 Zoll und kostet weit über 2000 Euro. Sony will innerhalb der nächsten 12 Monate die Diagonale auf 27 Zoll steigern und investiert dafür kräftig.

Bei seinen Bemühungen ist der japanische Konzern aber nicht allein. Die Konkurrenten LG und Samsung aus Südkorea streben ähnliche Ziele an. Mit ihrer Unterstützung will die NEDO offenbar sicherstellen, dass die Japaner die technologische Oberhand behalten.
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