Flickr-User können Fotos künftig an Getty verkaufen

Social Media Das Fotoportal Flickr ist eine der Erfolgsgeschichten des Web 2.0. Die Nutzer können dort ihre Aufnahmen hochladen und der Welt zu Ansicht bereit stellen. Jetzt bekommen sie die Möglichkeit, ihre Bilder gewinnbringend an eine der größten Agenturen zu verkaufen. Flickr und Getty Images, eine weltweit aktive Bildagentur, an der auch Microsoft-Gründer Bill Gates beteiligt war, haben sich nach eigenen Angaben auf eine Kooperation geeinigt. Finanzielle Details gaben die Unternehmen nicht bekannt. Im Rahmen der Kooperation soll in wenigen Monaten die kommerzielle Nutzung der Flickr-Fotos möglich werden.

Dazu will Getty ein System schaffen, mit dem die Bilder auf ihre technischen, inhaltlichen und rechtlichen Eigenschaften geprüft werden können, um über ihre Eignung für eine kommerzielle Verwendung zu entscheiden. Die Flickr-Nutzer können selbst festlegen, ob sie ihre Bilder an Getty weitergeben möchten.

Die Nutzer von Flickr, bei denen es sich meist um Amateurfotografen handelt, sollen künftig auf die gleiche Weise entlohnt werden, wie es bei Profis üblich ist. Getty erhält nach eigenen Angaben von seinen Kunden zwischen 29 und 200.000 US-Dollar für ein Foto, je nach dem wie die Nutzungsbedinungen aussehen.

Die Fotografen erhalten üblicherweise 30 bis 40 Prozent der Lizenzeinnahmen, wenn die Nutzungsrechte in ihrer Reichweite und zeitlich beschränkt sind. Fallen die Restriktionen weg, fällt der Anteil auf 20 Prozent. Für Getty geht es bei dem Geschäft vor allem darum, seine Bilddatenbanken zu erweitern.

Die Kooperationspartner wollen bald weitere Informationen zu dem geplanten Modell veröffentlichen.

Weitere Informationen: Flickr | Getty Images
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