NXP will Sicherheitsexperten zum Schweigen bringen

Hacker Der Chip-Hersteller NXP will mit einer gerichtlichen Verfügung verhindern, dass Wissenschaftler der adboud-Universität im niederländischen Nijmegen ihren Bericht über die Unsicherheit von Smartcards des Herstellers veröffentlichen. Den Informatiker war es gelungen, den "Mifare Classic"-Chip, der in einigen Kartenserien eingesetzt wird, zu knacken. Dadurch wurde es beispielsweise möglich, kostenlos das Londoner U-Bahn-Netz zu nutzen, in dem die Produkte als "Oyster Card" vermarktet werden.

Die Wissenschaftler hatten angekündigt, ihre ausführlichen Arbeitsergebnisse im Oktober öffentlich vorzulegen. Im Gegensatz zu dem bisher verfügbaren Bericht sind in diesen auch detaillierte Informationen über die Schwachstellen der Smartcard enthalten.

Im Vorfeld hatte der niederländische Staatssekretär Tineke Huizinga die Universität bereits gebeten, auf eine Veröffentlichung zu verzichten, um einen Missbrauch der Informationen für das illegale Klonen der Karten zu verhindern. Auch NXP bezeichnet die Publizierung in der Klageschrift als "unverantwortlich".

Die Wissenschaftler lehnen es jedoch ab, die Informationen länger zurückzuhalten. "Es ist unsere Pflicht, eine wissenschaftliche Arbeit öffentlich zu dokumentieren, die zur Verbesserung von Sicherheitstechnologien beitragen kann", hieß es in einer Stellungnahme.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren28
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:04 Uhr American Fighter - Uncut [Blu-ray]American Fighter - Uncut [Blu-ray]
Original Amazon-Preis
9,99
Im Preisvergleich ab
7,97
Blitzangebot-Preis
7,97
Ersparnis zu Amazon 20% oder 2,02

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden