Mobile Internet Devices haben wenig Marktchancen

Notebook PC-Hersteller geben Mobile Internet Devices (MIDs) wenig Chancen für schnelle Erfolge am Markt. Sie agieren dementsprechend zurückhaltend. Vor allem Intel will die portablen Geräte voranbringen, um mehr Atom-CPUs abzusetzen. Wie das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' aus Branchenkreisen berichtet, sind die Hersteller vor allem wegen des großen Erfolges von Mini-Notebooks im 7- und 10-Zoll-Format pessimistisch, dass sich kleinere Systeme für die mobile Internet-Nutzung parallel etablieren lassen. Zumal von unten Smartphones wie Apples iPhone verstärkt Druck ausüben.

Hinzu kommt die wirtschaftliche Situation in verschiedenen wichtigen Märkten. Die Kaufkraft bei vielen potenziellen Kunden ist geschwächt, was die Anschaffung von Zweit- oder Drittgeräten für den mobilen Zugriff auf das Internet unwahrscheinlich macht.

Frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 könne dem Vernehmen nach damit gerechnet werden, dass sich MIDs in guten Stückzahlen verkaufen lassen. Intel hatte hingegen bereits mit einem größeren Absatz in diesem Jahr spekuliert.
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