Aktienbetrug bei Apple? Aktionäre reichen Klage ein

Wirtschaft & Firmen Die beiden Apple-Aktionäre Martin Vogel und Kenneth Mahoney haben beim Bezirksgericht in San Jose (Kalifornien) eine Klage gegen den Elektronikhersteller Apple eingereicht. In der Klageschrift werden speziell der Unternehmenschef Steve Jobs, der frühere Finanzchef Fred Anderson und weitere Manager genannt. Sie werfen dem Unternehmen Aktienbetrug vor und hoffen nun die erlittenen Verluste wieder einholen zu können. Hintergrund: Durch das Bekanntwerden von umdatierten Aktienoptionen fiel der Kurs der Apple-Aktie um 14 Prozent. Insgesamt sollen 7 Milliarden US-Dollar an Aktienvermögen verloren gegangen sein.

Bereits im letzten Jahr wurden in San Jose zwei Klagen wegen rückdatierten Aktienoptionen eingereicht. Diese wurden jedoch vom Gericht abgewiesen, da der Fall entweder verjährt war oder der Aktienkurs nicht wahrnehmbar gefallen ist.

Im Juni 2006 gab Apple zu, dass es bei den Aktionoptioen für leitende Mitarbeiter zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Zwischen 1997 und 2002 wurden viele Wertpapiere zurückdatiert. Dabei wurde ein Zeitpunkt gewählt, an dem der Aktienkurs möglichst niedrig war. Die anschließenden Gewinne fielen dann höher aus.
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