Mann wegen World of Warcraft-Liebschaft verurteilt

PC-Spiele Ein Australier ist zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe in Verbindung mit tiefgreifenden Auflagen verurteilt worden, weil er eine Minderjährige dazu verführt haben soll, sich mit ihm zu treffen.

Das Besondere: die Beiden waren sich in "World of Warcraft" begegnet.

Der 31-jährige Anthony Taylor hatte sich mit dem 15-jährigen Mädchen aus Tasmanien in "World of Warcraft" angefreundet und ihr letztlich während des Spiels Flirt-Nachrichten geschickt. Die Jugendliche ging offenbar darauf ein, so dass das Paar bald per Telefon miteinander Kontakt aufnahm.


Der Vater des Mädchens erfuhr von der Beziehung und drohte Taylor Gewalt an, falls er seine Tochter anfassen würde. Statt sich daran zu halten, buchte der Mann jedoch einen Flug von der Insel Tasmanien nach Melboune in Australien. Außerdem überwies er Geld auf das Konto der Teenagerin, so dass sie zu ihm fliegen konnte.

Als Taylor dann am Flughafen von Melbourne auf seine Angebetete wartete, klickten stattdessen die Handschellen. Er gab gegenüber der Polizei schnell zu, dass er dem Mädchen ein Flugticket gekauft hatte. Auch sei er sich bewusst gewesen, dass das "Alter ein Problem werden könnte". Vor Gericht bekannte er sich zu seiner Schuld.

Taylor war bereits früher wegen einer Beziehung zu einer Minderjährigen verurteilt worden, die er sogar geschwängert hatte. In dem jüngsten Verfahren wurde er auch deshalb wegen Kindesentführung schuldig gesprochen. Die Richterin äußerte ihr Unverständnis über Taylors Tun, war er doch zuvor bereits wegen eines Verhältnisses sexueller Art mit einer Minderjährigen verurteilt worden.

Inzwischen soll Taylor eine Beziehung mit einer 27-jährigen Amerikanerin führen, die er ebenfalls online getroffen hatte.
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Es gibt schon merkwürdige Leute (bezüglich auf ihr Verhalten). Manchmal würde man doch zu gerne wissen was in solchen Menschen vorgeht. Vielleicht hat er sich jahrelang vor seinen PC geflüchtet (bloß keinen Kontakt mit der "richtigen" Welt). Dann hat er nach vielen Jahren der Zockereinsamkeit einen Weg gefunden um aus seiner Sicht sein Glück zu finden. Traurig. Möchte nicht wissen wievielen Leuten es so ähnlich ergeht. Solche Menschen sind zudem noch schlecht dran wenn sie suchtgefährdet sind. World of Warcraft und andere epische Spiele, die man praktisch unendlich lange spielen kann, ohne das das jeweilige Spiel endet.
 
@tewpak: Nicht zu vergessen Alkohol, Drogen, Zigaretten, Autos, Frauen, Bücher, Zeitschriften, Computerspiele, Schach, Mensch ärgere dich nicht, Schokolade und Popcorn. Alles verbieten!
 
@ Tienchen: Fehlen noch Linux und FC Bayern München. :-)
 
@ Guderian : das dicke fett gewordene vista hast du auch noch vergessen :-) *übrigens ich habe bewusst darauf geantwortet* :-)
 
@tewpak: Es gibt schon merkwürdige Leute ... die ernsthaft glauben, ihre Klischees entsprechen der Wirklichkeit.


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