MSI fordert Ende des Preiskampfes bei Motherboards

Wirtschaft & Firmen Der Motherboard-Hersteller Micro-Star International (MSI) hat seine Konkurrenten aufgefordert, den Preiskampf untereinander zu beenden. Das Unternehmen reagierte damit auf die letzte Preissenkung von Asus auf seine P45-basierten Produkte. Asus hofft, durch die Maßnahme Marktanteile gut zu machen. MSI bezeichnete eine Fortführung des Preiskampfes allerdings als eine nicht besonders kluge Entscheidung, so die chinesische Tageszeitung 'Economic Daily News'. Der Hersteller appellierte an seine Wettbewerber, dass man sich besser über die Qualität als die Preise am Markt behaupten solle.

Werden Motherboards noch billiger abgegeben, könnte es für verschiedene Anbieter zu ernsten Konsequenzen kommen, hieß es. Hintergrund sind unter anderem ungünstige Wechselkurse sowie eine Steigerung der Personalkosten in China, die durch eine Änderung des Arbeitsrechts ausgelöst wurden.

Der Konkurrenzkampf führt so zu einem Missverhältnis: Sinkende Einnahmen bei steigenden Ausgaben. Das Risiko, dass einer oder mehrere Anbieter dadurch ernsten wirtschaftlichen Schaden erleiden könnten, steigt.
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