Dell: Neue 'Studio' Laptops kommen mit Dock à la Mac

Notebook Dell hat eine neue vollkommen neue Serie von Notebooks vorgestellt, die im mittleren Preissegment für frischen Wind sorgen sollen. Die "Studio" getauften Geräte sind zwischen Dells günstiger Laptop-Serie Inspiron und den High-End XPS-Modellen angesiedelt. Die günstigste Version kostet knapp 800 Euro. In Sachen Design bedient sich die "Studio" Reihe bei den anderen Notebook-Serien des Herstellers. So hat man von den XPS-Notebooks die Display-Scharniere und andere Details übernommen, während die Möglichkeit, sich die Farbe des Gehäusedeckels aus einer Vielzahl von Optionen auszuwählen schon bei den Inspiron-Geräten viele Freunde fand.


Insgesamt legt der Dell bei den neuen Studio Notebooks viel Wert auf das Design, vielleicht auch, weil man angesichts des großen Erfolgs der ansprechend gestalteten Macs von Apple langsam im PC-Bereich begreift, dass das Aussehen eine immer größere Rolle spielt.

Dass Dell mit den neuen Geräten tatsächlich Kunden ansprechen will, die sonst möglicherweise einen Mac erwerben würden, erkennt man auch daran, dass eine zusätzliche Startleiste vorinstalliert wird, die auf den ersten Blick stark an das so genannte Dock von Apples Mac OS X erinnert.

Das Ganze trägt die Bezeichnung Dell Dock und stammt von der Softwareschmiede Stardock, die vor allem unter Deskmoddern weithin ein Begriff sein dürfte. Das Dell Dock wurde von den gleichen Entwicklern geschaffen, basiert aber nicht auf Stardocks bekanntem Produkt ObjectDock, sondern einer neuen Plattform.


Nach Angaben von Stardock wurde das Dell Dock für eine leichte Anpassung an die Bedürfnisse des Anwenders und hohe Leistungsfähigkeit optimiert. Es soll also leicht verändert und anders positioniert werden können. Außerdem beanspruche es nur einen sehr kleinen Teil des Hauptspeichers und belaste die Hardware des Systems nur wenig, versprechen zumindest die Entwickler von StarDock.

In Sachen Hardware entsprechen die neuen Studio Notebooks von Dell dem aktuellen Stand der Technik. In ihnen kommt allerdings noch nicht die neue Intel Centrino 2 "Montevina" Plattform zum Einsatz. Die Geräte basieren also noch immer auf "Santa Rosa". Als CPUs steht eine Auswahl aus Intel Core 2 Duo Prozessoren bereit, darunter auch einige "Penryns".

Bis zu vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind ebenso möglich, wie bis zu 320 Gigabyte Festplattenkapazität. Als Chipsatz kommt immer Intels 965PM/GM zum Einsatz, der die Grafiklösung X3100 enthält. Optional verbaut Dell je nach Modell auch einen Zusatzgrafikchip von ATI. Beim 15-Zoll-Modell handelt es sich dabei um den Mobility Radeon HD 3450, bei der 17-Zoll-Version ist es der etwas leistungsfähigere Mobility Radeon HD 3650.

Bei den Displays ist das Sortiment recht vielfältig. Der Kunde kann zwischen sein 15,4-Zoll-Display mit Auflösungen von 1280 x 800 über 1440 x 900 bis hin zu 1920 x 1200 Pixeln ordern. Das 17-Zoll-Display ist in Varianten mit den beiden letztgenannten Auflösungen erhältlich. Die Tastatur ist auch mit Hintergrundbeleuchtung zu haben. Außerdem wollen diverse Peripheriegerätehersteller wie Logitech spezielle Mäuse und andere Produkte für die Studio-Serie anbieten.


Die Anschlussvielfalt ist wie immer recht groß und umfasst Gigabit-Ethernet, USB, WLAN, Bluetooth, HDMI, Breitband, Modem, Firewire, 2 Kopfhöreraus- und 1 Mikrofoneingängen, ExpressCard-Slot, Minicard-Slots und einen Infrarotempfänger. Als Betriebssystem kommt Windows Vista in den Varianten Home Premium oder Ultimate zum Einsatz.

Das recht hohe Gewicht macht die ansonsten ansehnlichen Geräte allerdings zu einer Last: beim 15-Zoll-Modell sind es mindestens 2,77, bei der 17-Zoll-Version mindestens 3,57 Kilogramm. Zur Zeit bietet Dell über seine Webseiten auch eine spezielle Variante mit Blu-ray-Laufwerk an. Später sollen auch neue Desktop-Systeme folgen.
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