Maxdata: Nach jahrelangem Minus in die Insolvenz

Wirtschaft & Firmen Der deutsche Computer-Hersteller Maxdata hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Zahlungsunfähigkeit stehe kurz bevor. Das teilte das Unternehmen heute mit. Die Geschäfte sollen vorerst unter Aufsicht durch einen Insolvenzverwalter fortgeführt werden. Maxdata ist mit seiner Belinea-Serie ein wichtiger Partner Microsofts. Das Unternehmen hat rund 1.000 Beschäftigte und setzte im letzten Geschäftsjahr 469 Millionen Euro um. Allerdings konnte der Hersteller bereits seit Jahren keine Gewinne mehr verzeichnen.

Man leide schon länger unter dem hohen Wettbewerbsdruck und dem massiven Preisverfall in der IT-Branche, begründete das Management die aktuelle Situation. Massiven Umsatz- und Ergebnisrückgänge waren die Folge. Trotz eines Restrukturierungsprogramms im Jahr 2006 konnte weder im Geschäftsjahr 2007 noch im ersten Halbjahr 2008 eine Trendwende erreicht werden.

Mit Ausnahme der Vertriebsgesellschaften in der Schweiz und den Niederlanden wurden auch für alle in- und ausländischen Töchter Insolvenzanträge gestellt. Man wolle jedoch versuchen, das Unternehmen zu retten. So will man möglichst viele Arbeitsplätze und die beiden Marken Maxdata und Belinea erhalten.
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