Microsoft informiert: Brief an die Nutzer von Windows

Windows Microsoft steht derzeit vor einem der größten Umbrüche in der Firmengeschichte, da Unternehmensgründer Bill Gates ab Ende dieser Woche keine aktiven Aufgaben mehr wahrnehmen und sich seiner Stiftung widmen will. Die Veränderungen im Unternehmen betreffen auch die Anwender der von Microsoft produzierten Software. Um die Windows-Nutzer über die Zukunftspläne für das Betriebssystem aufzuklären, hat Bill Veghte, der Vice President, Online-Services & Windows Business Group bei Microsoft, in einem Brief an die Anwender ausführlich zu den Vorhaben der Entwickler Stellung genommen. In seinem Brief geht es sowohl um den bevorstehenden Verkaufsstopp für Windows XP, die Fortschritte bei Windows Vista und die Zukunft in Form von Windows Codename "7".

Zunächst bedankte sich Veghte in dem Brief bei den fast eine Milliarde Anwendern, die Windows einsetzen, sowie "den hunderttausenden Entwicklern, die Millionen Softwareprodukte" für das Microsoft-Betriebssystem entwickeln. Er wies darauf hin, dass die Zufriedenheit der Nutzer für ihn und seine Mitarbeiter an erster Stelle stehen.

Die Zukunft von Windows XP
Veghte stellte erneut klar, dass Windows XP zwar ab Ende Juni nicht mehr als Retail-Paket an den Handel geliefert wird, aber der Support noch bis mindestens April 2014 fortgeführt werden soll. Das heißt, dass bis dahin weiterhin regelmäßig neue Sicherheitsupdates für das Betriebssystem veröffentlicht werden sollen, auch wenn es dann schon lange nicht mehr neu erhältlich ist.

Anwender, die dringend auf Windows XP angewiesen sind, können die Professional-Variante beim Kauf von neuen Computern mit Windows Vista Ultimate oder Windows Vista Business außerdem auf Wunsch im Rahmen der so genannten Downgrade-Option auch nach dem 30. Juni 2008 mit erwerben. Windows XP Home Edition wird hingegen nur noch in Verbindung mit neuen Billig-PCs oder Spar-Notebooks erhältlich sein.

Privatkunden, die ihrerseits noch eine Version von Windows XP erwerben wollen, können außerdem auf die Systembuilder hoffen, also zum Beispiel unabhängige PC-Händler, die selbst fertige Rechner verkaufen. Diese dürfen nämlich Windows XP noch bis zum 31. Januar 2009 einkaufen und können ihre Systembuilder-Versionen zumindest hier in Deutschland problemlos an Endverbraucher weitervertreiben. Das gleiche gilt übrigens auch für alle OEM-Fertiger, also große Hersteller wie Dell, HP & Co.

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