Microsoft: Keine Einkaufstour nach Yahoo-Desaster
Microsoft will nach dem Scheitern der Übernahme von Yahoo nicht anfangen, reihenweise andere Internet-Unternehmen aufzukaufen, um sich so besser gegenüber der Konkurrenz von Google & Co zu positionieren. Dies berichtete die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Firmenchef Steve Ballmer.
Nachdem die Yahoo-Übernahme platzte, kamen schnell Gerüchte auf, wonach Microsoft nun diverse andere Unternehmen als Kaufziele ins Visier nehmen würde. Unter anderem war von einer möglichen Übernahme des Sozialen Netzwerks FaceBook die Rede, an dem Microsoft bereits Anteile hält. Auch Time Warners Online-Arm AOL war als Kandidat ebenso im Gespräch wie eine Reihe kleinerer Firmen.
Im Interview mit dem Blatt erklärte Ballmer, dass die Urheber der Gerüchte nicht wüssten, wovon sie reden. Es gehe letztenendes um die Werbeplattform von Yahoo und nicht um Anwendungen und Dienste die darauf aufbauen und diese nutzen. Microsoft will also lieber Werbung ausliefern und verkaufen, als Webanwendungen, Portale oder andersartige Dienste zu erwerben.
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