USA: FTC fordert Geldstrafen für Spyware-Verbreiter

Viren & Trojaner Geht es nach dem Willen der US-Handelsbehörde FTC, könnte die Verbreitung von Spyware demnächst hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Dies geht aus einer Forderung an den Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Transport hervor.

Wie Eileen Harrington, stellvertretende Direktorin der Federal Trade Commission erklärte, ist die derzeitige Bestrafung, nämlich Schadenersatz. nicht ausreichend für die Bekämpfung von Spyware. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Schadenersatz als Strafe nicht ausreicht, da die meisten Verbraucher von den Beklagten weder eine Software, noch eine Dienstleistung gekauft haben", so Harrington.


"Auch lässt sich der Schaden, der einem Verbraucher durch Spyware entsteht, oft nur schwer berechnen. In solchen Fällen kann eine Geldstrafe sehr wohl abschreckend wirken", so Harrington weiter. Der US-Senat selbst arbeitet bereits an einem Gesetz zum Kampf gegen Spyware. Dieses trägt den Namen "Counter Spy Act".

Etwas skeptisch sieht man diesen Ansatz bei der Firma Stop Badware. So erklärte Maxim Weinstein, Manager bei Stop Badware, dass man in der Vergangenheit mehrfach die Richtlinien für Schadprogramme ändern musste, damit man neuen Technologien und Angriffsmethoden gerecht werden konnte.

Ein Problem sieht Weinstein vor allem in der Definition von Spyware durch den Gesetzgeber. "Wenn der Gesetzgeber nun Spyware definiert, was passiert dann mit Schadprogrammen, die außerhalb der Definition liegen?", fragt sich der Manager.
Diese Nachricht empfehlen:
 
wunderbar, dieser spyware kram sollte extrem hart verfolgt werden, das kostet firmen doch oft milliarden das jemand ihre daten hat ...
 
Und wie wollen die jemanden der in Südamerika sitzt bestrafen? Die Schaffen es nicht mal Raubkopien geschweigenden Kinderpornographie einzudemmen, und dann wollen sie etwas gegen Spyware machen? Naja, viel Glück
 
@fsbkiller: Finde das gegen Raubkopierer und Kinderpornographie schon sehr viel gemacht wird. Allerdings Spywarevertreiber oder Virenvertreiber etz. wird noch sehr wenig getan. Schlimmer ist das diese genannten meistens dann noch von Softwareherstellern eingestellt werden, da Sie Sicherheitslücken gefunden haben. Irgendwie paradox oder das ist als ob man einen Raubkopierer zur Herstellung eines Kopierschutzes benutzt. Ich find erstens die Presse sollte solche Fälle mehr beleuchten und ausserdem gehören die Entwickler solcher Schädlinge härter bestraft und das nach internationalen Recht.
 
So was sollte auch gegen den Bundestrojaner von Schäuble gemacht werden, ist auch Spyware bzw Trojaner, aber dafür bezahlt der Steuerzahler 200.000 Euro. FRECHHEIT!!!
 
FRECHHEIT für Schäuble, jetzt haben Hacker seinen CODE auseinander genommen und nehmen die Daten, um Konten zu plündern: hoffentlich auch mal bei Schäuble selber!!!


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

TechNet Online

Security-Tipps