ARD und ZDF sollen Online-Angebote einschränken

Internet & Webdienste Schon seit längerem fordern deutsche Verleger von den beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ARD und ZDF eine Einschränkung der Online-Angebote. Der Grund ist, dass sie eine Konkurrenz für ihre privat finanzierten journalistischen Online-Auftritte sehen.

Der gleichen Meinung war nun auch die Rundfunkkommission der Länder. Diese hat nach Angaben des Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, dem hessischen Regierungschef Roland Koch, am gestrigen Donnerstag dem Entwurf für den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zugestimmt hat.


Nach dem Wunsch der Rundfunkkommission der Länder, sollen künftig auf den Internetseiten von ARD und ZDF lediglich sendungsbezogene Inhalte zu finden sein. "Es wird keine Kontaktbörsen, Beratungsdienste oder Freizeittipps im Internet bei ARD und ZDF geben", erklärte Koch. Ein endgültiger Beschluss über die Einschränkung der Online-Angebote soll jedoch erst im Oktober gefällt werden.

Zuvor wollen die Ministerpräsidenten mit den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern, den deutschen Medienverbänden und der EU-Kommission über den Entwurf diskutieren. Auch die Berichterstattung für Sportereignisse soll eingeschränkt werden. Entsprechende Informationen zu den Großereignissen sollen 24 Stunden im Netz bereitgestellt werden. Andere Angebote könnten dem Entwurf nach bis zu einer Woche lang verfügbar sein.
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Wenn von dem wenigen was es gibt auch noch was eingeschränkt werden soll, dann muß auf jeden Fall auch die GEZ-Gebühr auf internetfähige PC's weg.
 
@rul76: ARD und ZDF im Internet ist so sinnvoll wie ebay im Fernsehen, sprich man sollte es einfach sein lassen überall mitspielen zu wollen, wenn man a) davon nix versteht und b) sich über die GEZ finanziert
 
Naja wenn die machen dürfen was sie wollte, dann müsste man bestimmt so ca. 200€ pro Monat GEZ zahlen. Besonders das mit internetfähige PC's ist abartig, da wenn man nicht in Deutschland wohnt kostenlos auf die Seiten zugreifen kann.
 
@basti2k: ...aber in EU kassieren ist bestimmt schon in Arbeit (Lobbyarbeit in Brüssel, ist die geheime Aufgabe von Stoiber, der war ja mal im Rundfunkrat), per Sat geht ja auch schon in EU :-)
 
Ich finde es ja so lächerlich sollen die öffentlich rechtlichen doch im Internet machen was sie wollen solange es kostenfrei bleibt nur weil sie jetzt nicht mehr alles machen dürfen kostet mich die GEZ Gebühr auch nicht weniger.


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