AMD integriert DivX-Codecs in Handy-Prozessoren

Prozessoren Der Chip-Hersteller AMD wird zukünftig Media-Technologien von DivX in seine Imageon-Prozessoren integrieren. Die Chips kommen unter anderem in Handys und PDAs zum Einsatz. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern von den Partnern unterzeichnet.

Imageon-Chips dienen als Applikations-Prozessoren, die beispielsweise Multimedia-Inhalte verarbeiten. Durch die Integration verschiedener DivX-Technologien sollen sie Videos zukünftig besser verarbeiten können, eine höhere Bildqualität bieten und Vektor-Grafiken schneller berechnen können.


Imageon-Prozessoren kommen nach Angaben des Herstellers derzeit in rund 50 Handy-Modellen zum Einsatz. Insgesamt sollen bereits 250 Millionen Chips ausgeliefert worden sein. Noch vor Jahresende soll mit dem Imageon A250 eine neue Generation des Prozessors verfügbar sein, in dem dann auch DivX-Technologien nativ integriert sind.

Die beiden Unternehmen können bei der Zusammenarbeit bereits auf die Erfahrungen früherer Kooperationen zurückgreifen. AMD integriert DivX-Codecs bereits in seine Xilleon-Chips. Diese Prozessoren wurden für den Einsatz in digitalen Fernsehgeräten konzipiert.
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Öhm und wie siehts dann mit Update aus? Ist der Prozessor dann auch mit zukünftigen DivX Versionen kompatibel?
 
@TheUntouchable: Klar, du musst nur ins Handymikro "Prozessor, Update auf Version x.y" sagen und schon verlötet sich das Ding automatisch selbst auf die neue DivX-Version.
 
@TheUntouchable: normalerweise sollte das dekodieren bei allen divx versionen gleich sein ....nur der encodier algo ist unterschiedlich ....gluabe ich zumindesten
 
@TheUntouchable: theoretisch möglich, wenn der prozessor programmierbach ist. dann könnte man per Softwareupdate ihn "neu" flashen.
 
@TheUntouchable: Wozu sollte man Updates machen? Standard bedeutet doch, das man auch mit einer älteren Version des codecs noch neue Filme anschauen kann. Würde man das Kodierungsverfahren ändern, dürfte man das ganze nicht mehr DivX nennen, denn es entspricht nicht dem DivX Standard. Man kann einen Standard nur erweitern. Dies ist ja auch schon beim MP3-Standard passiert. Ursprünglich waren z.B. keine MP3-Tags vorgesehen. Diese werden in speziell markierten Frames im Format abgelegt, die von alten MP3-Dekodern ignoriert werden. Oder, die EXIF-Informationen in JPEG Dateien. Diese waren auch erst nachträglich in den Standard integriert. Von daher kann das de- und encodieren von DivX ohne probleme von der CPU gemacht werden. Die Zusatzinformationen müssen dann nur von einer Software ausgewertet werden. Soetwas wird heutzutage bei modernen GPUs auch schon mit MPEG gemacht. Von daher ist das eigentlich ein alter Hut. Ich denke mal, wenn in Zukunft CPU und GPU eins werden, dann spricht keiner mehr über Hardwaredecoding, bzw. -encoding durch die CPU.


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