Bericht: AMD gibt Pläne für zweikernige Phenoms auf

Prozessoren Der Prozessorhersteller AMD hat sich nach Angaben asiatischer Medien gegen die Einführung von Dual-Core-Modellen seiner jüngsten CPU-Serie "Phenom" entschieden. Hintergrund sollen wirtschaftliche Überlegungen sein, da fraglich ist, ob sich die nötige Entwicklungsarbeit durch Einnahmen aus dem Verkauf rückfinanzieren lässt. Nach Angaben des japanischen Branchendienstes HKEPC hat AMD seine Partner unter den Mainboardherstellern darüber informiert, dass alle Pläne für die Dual-Core Phenom-Prozessoren mit dem Codenamen "Kuma" auf Basis der aktuellen K10-Architektur auf Eis liegen. Stattdessen sollen erst mit der für Ende 2008 geplanten Umstellung auf eine Fertigung im 45-Nanometer-Maßstab derartige Chips zu erwarten sein.

Als Gründe für die Entscheidung, vorerst auf Dual-Core-Phenoms zu verzichten, werden auch Probleme bei der Steigerung der Taktraten gehandelt. AMD kann den Markt für Dual-Core-CPUs nun weiterhin nur mit seinen in die Jahre gekommenen Athlon 64 X2 Prozessoren auf Basis der K8-Architektur von 2005 bedienen. Somit muss man dem Konkurrenten das Feld in diesem Bereich also fast vollständig überlassen.

Ursprünglich waren unter anderem zwei Doppelkern-Prozessoren der High-End-Serie Phenom FX geplant.

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