Selbstzensur: US-Provider sperren Kinderporno-Sites

Internet & Webdienste Die amerikanischen Telekommunikationskonzerne und Internet-Provider Verizon, Sprint und Time Warner Cable haben laut einem Bericht der Zeitung New York Times einem Abkommen zugestimmt, dass sie zur Sperrung von Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten verpflichtet. Die Unternehmen werden den Zugang zu Kinderporno-Seiten nun in den gesamten USA blockieren. Der Schritt geht auf eine Übereinkunft mit dem New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo zurück und wird wahrscheinlich im Laufe des heutigen Tages offiziell bekannt gegeben. Derzeit sollen außerdem Verhandlungen mit diversen anderen Providern laufen.

Teil der Selbstzensur wird auch die Sperrung des Zugriffs auf bestimmte Newsgroups sein, über die zum Beispiel kinderpornographische Bilder getauscht werden. Cuomo gab sich mit der Einigung zufrieden. Man habe die Provider überzeugen können, dass sie ab einem bestimmten Punkt Verantwortung zu übernehmen hätten. Zuvor hatten die Unternehmen darauf verwiesen, dass sie nicht für die Kommunikation ihrer Kunden verantwortlich sind.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt hat sich den Kampf gegen Kinderpornographie im Internet zu einer Hauptaufgabe gemacht. Er hatte den Providern wegen ihrer ursprünglichen Verweigerungshaltung mit Anklagen wegen Betrug und unlauterer Geschäftspraktiken gedroht. Im September 2007 war er bereits gegen das Soziale Netzwerk Facebook vorgegangen.
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