Freescale auf dem Weg zu magnetischem Speicher

Speicher Der Halbleiter-Hersteller Freescale Semiconductor will eine neue Tochtergesellschaft gründen, in der zukünftig Magnetoresistive Random Access Memory (MRAM) produziert werden soll. Dabei handelt es sich um nichtflüchtige Speichermodule. Die Komponenten erreichen Performance-Werte von herkömmlichen Arbeitsspeichern. Die Daten gehen allerdings nach dem Abschalten des Stroms nicht verloren. Mit den Modulen ließen sich so beispielsweise Rechner konstruieren, die ähnlich wie beim Ruhezustand sofort wieder einsatzbereit sind, aber bei Inaktivität keinen Strom verbrauchen.

Freescale, eine ehemalige Motorola-Tochter, bei der hauptsächlich Flash-Speicher gefertigt werden, lagert ihre Technologien in dem Bereich komplett in die neue Firma EverSpin Technologies aus. An dieser Beteiligen sich zusätzlich mehrere Venture Capital-Firmen, die insgesamt 20 Millionen Dollar Startkapital zur Verfügung stellen.

"Die MRAM-Technologie ist eine unserer Kronjuwelen", sagte Freescale-Technikchefin Lisa T. Su. Bereits vor sechs Monaten habe man mit der Planung der Ausgründung begonnen und Kontakt zu potenziellen Investoren aufgenommen.

MRAMs sollen zukünftig in einem eigenen Unternehmen gefertigt werden, damit das Kerngeschäft Freescales nicht verwässert werde, hieß es. Einen Zeitpunkt zur Aufnahme der Produktion erster Chip-Serien ließ man aktuell noch offen.
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