Stadt verklagt Provider wegen mangelndem Service

Wirtschaft & Firmen Die Anwälte der Stadtverwaltung von Los Angeles wollen eine Klage gegen den Kabel-Provider Time Warner Cable einreichen. Seitdem das Unternehmen vor zwei Jahren zum größten Pay-TV-Anbieter der Region wurde, gebe es ein "massives Chaos", hieß es. Wie der Anwalt Rocky Delgadillo ausführte, habe der Anbieter gegenüber Kunden falsche oder irreführende Angaben gemacht. Dies verstoße gegen das Gesetz. Heute soll eine 25-seitige Klageschrift beim Gericht eingereicht werden.

Außerdem würden Kunden Stunden benötigen, um von der Support-Hotline Hilfe zu erhalten. Es dauere außerdem lange, bis ein Termin mit einem Service-Techniker vereinbart werden kann. Das verstoße gegen die Vereinbarungen mit der Stadt.

"Das ist Abzocke gegenüber den hunderttausenden Kunden aus Los Angeles", sagte Delgadillo. Das Unternehmen müsse dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Vor Gericht will die Stadtverwaltung nun Konventionalstrafen in höhe von mehreren zehn Millionen Dollar erstreiten.

Time Warner Cable konnte sich als Pay-TV-Partner der Stadt etablieren, als der Vorgänger Adelphia Communications Insolvenz anmelden musste. Derzeit verfügt der Konzern in der Region Los Angeles um rund 500.000 Kunden.
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