Acer: Linux auf Notebooks bietet viele Vorteile

Notebook Der Computerhersteller Acer hat angekündigt, dass man zukünftig eine agressive Linux-Strategie verfolgen wird. Das freie Betriebssystem soll nicht nur auf den günstigen Mini-Notebooks zum Einsatz kommen, sondern auch auf gewöhnlichen Laptops.

Acer setzt Linux bereits in seinen Media PCs ein, doch zukünftig sollen auch die mobilen Computer damit ausgerüstet werden. "Wir wechseln wegen Microsoft zu Linux", erklärte Gianpiero Morbello, Vizepräsident für den Bereich Marketing. "Es wird schwierig werden, da Microsoft viel Einfluss hat, aber wir werden hart arbeiten, um den Linux-Markt zu entwickeln."


Bei Acer sieht man durch den Einsatz von Linux viele Vorteile, die man direkt an die Kunden weitergeben kann. Neben den geringen Kosten gibt es einige Verbesserungen in technischer Hinsicht. So startet Linux auf den Notebooks von Acer in rund 15 Sekunden. Zudem erhöht sich die Akkulaufzeit im Idealfall von 5 auf 7 Stunden.

Die Preisdifferenz zwischen Windows und Linux macht sich vor allem bei Geräten der unteren Preisklasse bemerkbar. So kostet eine Windows-Lizenz im Durchschnitt 60 Euro. Bei einem Laptop für 1500 Euro macht sich diese Preiseinsparung kaum bemerkbar, doch bei einem Mini-Notebook für 250 Euro sehr wohl.

Mit dem Aspire One hat Acer erst in dieser Woche einen Ultra-Mobile PC angekündigt, der auch als Netbook bezeichnet wird (wir berichteten). Damit will man unter anderem gegen den Eee PC von Asus antreten. Das Gerät soll weniger als ein Kilogramm wiegen, verfügt über eine 8 Gigabyte große Flash-Festplatte (SSD) und kann via WLAN mit der Außenwelt kommunizieren.


Das Aspire One wird mit Linux als Betriebssystem ausgeliefert - alternativ steht auch Windows zur Verfügung. Bereits am 2. Juli soll das Gerät erhältlich sein. Bis zum Ende des Jahres will man noch weitere Modelle in den Handel bringen, die dann auch die Kommunikation via UMTS und WiMAX unterstützen.

Das Netbook soll in Europa für rund 299 Euro angeboten werden, allerdings nur dann, wenn man sich für das quelloffenen Betriebssystem entscheidet. Ein zweites Modell, welches mit Windows XP und einer 80 Gigabyte großen Festplatte ausgestattet ist, wird im Laufe des Jahres für 350 bis 400 Euro angeboten werden.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Ein wenig halbherzige Entscheidung wenn sie dennoch Windows im Portfolio lassen. Allerdings, sollte Acer sich ein wenig Mühe mit Linux gegeben und nicht einfach irgendeine Distribution draufspielen, würde ich eventuell so ein kleines Acer One kaufen. Aber das "wegen Microsoft" würde ich schon gerne erläutert haben. Diese Aussage macht ohne Erklärung keinen wirklichen Sinn!
 
@silentius: Die macht IMHO auch mit Erklärung wenig Sinn.
 
@silentius: richtig totaler schwachsinn... erst so dann so... bei 3% linux weltanteil werden sich die winuser durchsetzen, wenns ms nicht vorher tut mit 15 euro billig lizensen für xp und 35 euro für vista, spätestens anfang 2009 wird es so sein
 
@silentius: Ich finde es gut, dass der Kunde wählen kann was er vorinstalliert bekommt - da darf windows dann auch natürlich dabei sein.
 
@blisss: setzen 6, text nochmals lesen! 3 mal :-)


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools