Debitel-Übernahme: Drillisch scheitert vor Gericht

Wirtschaft & Firmen Am Samstag haben wir darüber berichtet, dass die beiden Freenet-Aktionäre Drillisch und United Internet (UI) auch nach der Erlaubnis des Bundeskartellamts die Übernahme von Debitel durch Freenet verhindern wollen. Vor Gericht sind sie nun erneut gescheitert. Durch ihre gemeinsame Tochter "MSP Holding GmbH", mit der Drillisch und UI zusammen einen Anteil von 25 Prozent an Freenet halten, wollten die beiden Konzerne eine Hauptversammlung bei Freenet einberufen. Dort sollte über die Übernahme von Debitel abgestimmt werden, wobei man auf ein deutliches Nein der Aktionäre hoffte.

Das Landgericht Kiel hat die Pläne nun jedoch durchkreuzt und den beiden Firmen die Erlaubnis verweigert, eine Hauptversammlung bei Freenet einzuberufen. Die Chancen auf eine Übernahme von Freenet durch die "MSP Holding GmbH" und eine anschließende Zerschlagung und Aufteilung unter Drillisch und UI sind somit nur noch verschwindend gering.

Erst in der vergangenen Woche wollten die beiden Unternehmen vor dem Landgericht Kiel die Herausgabe neuer Freenet-Aktien verhindern - sind damit jedoch gescheitert. Für Freenet war dieser Schritt notwendig, da mit der Herausgabe neuer Aktien und der damit verbundenen Kapitalerhöhung die Debitel-Übernahme finanziert wird.
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