Afrika wird zur WM an Internet-Backbone gekoppelt

Internet & Webdienste Das südliche Afrika erhält bis zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 eine deutlich verbesserte Anbindung an den Internet-Backbone. Der japanische Hersteller Hitachi Cable wird dafür bis zum kommenden Frühjahr rund 10.000 Kilometer Kabel liefern. Neue unterseeische Verbindungen, die an der östlichen Küste des Kontinents verlaufen, sollen zukünftig deutlich mehr Bandbreite bereitstellen. Fast 50 Millionen Dollar kostet allein das benötigte Kabel, hinzu kommen Investitionen für die Verlegung und den Bau zugehöriger Infrastruktureinrichtungen.

Die neue Kabelstrecke stellt eine Verbindung nach Indien her. Ein Abzweig verläuft durch den Suez-Kanal nach Europa. Dadurch sollen unter anderem Live-Übertragungen von Fußball-WM, die in Südafrika ausgetragen wird, gewährleistet werden.

Aber auch die generelle Verfügbarkeit von Internet-Anbindungen wird sich so deutlich verbessern. Die meisten Länder in den südlichen Regionen Afrikas verfügen derzeit noch nicht über einen Anschluss an den internationalen Kabel-Backbone. Statt dessen kommen Satelliten-Links zum Einsatz. Dabei ist die verfügbare Bandbreite aber deutlich geringer. Hinzu kommen hohe Kosten.
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