Afrika wird zur WM an Internet-Backbone gekoppelt

Internet & Webdienste Das südliche Afrika erhält bis zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 eine deutlich verbesserte Anbindung an den Internet-Backbone. Der japanische Hersteller Hitachi Cable wird dafür bis zum kommenden Frühjahr rund 10.000 Kilometer Kabel liefern.

Neue unterseeische Verbindungen, die an der östlichen Küste des Kontinents verlaufen, sollen zukünftig deutlich mehr Bandbreite bereitstellen. Fast 50 Millionen Dollar kostet allein das benötigte Kabel, hinzu kommen Investitionen für die Verlegung und den Bau zugehöriger Infrastruktureinrichtungen.


Die neue Kabelstrecke stellt eine Verbindung nach Indien her. Ein Abzweig verläuft durch den Suez-Kanal nach Europa. Dadurch sollen unter anderem Live-Übertragungen von Fußball-WM, die in Südafrika ausgetragen wird, gewährleistet werden.

Aber auch die generelle Verfügbarkeit von Internet-Anbindungen wird sich so deutlich verbessern. Die meisten Länder in den südlichen Regionen Afrikas verfügen derzeit noch nicht über einen Anschluss an den internationalen Kabel-Backbone. Statt dessen kommen Satelliten-Links zum Einsatz. Dabei ist die verfügbare Bandbreite aber deutlich geringer. Hinzu kommen hohe Kosten.
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Schön, dass auch Afrika mehr Bandbreite abkriegt, leider haben die meisten Länder grössere Probleme als die I-net Anbindung.
 
@Devcon3: Geht ja um Südafrika, die haben mehr Asche als der nördliche Teil. Wieso 50 Mio Dollar nicht leider in den Brunenbau gesteckt wird ist mir allerdings Schleierhaft...
 
@Devcon3: naja, andererseits haben die ja uach andere probleme als fußball. ich finde ,daß durch solche maßnahmen afrika mehr in die welt "integriert" wird. ansonsten gingen ja viele entwicklungen an afrika vorbei.
 
[re:3] Ijob am 02.06.08 10:45 Uhr
(-1
@Devcon3: *kopfschüttel* vielleicht solltest du nicht aus deinem traum aufwachen, wo man alle probleme so einfach lösen kann...
 
Naja, Südafrika brauch ne bessere i-net Anbindung, aber ich bezweifle das nördlich von Südafrika überhaupt 10% der Bevölkerung wissen was I-net ist....Aber gut ist es schon. Denn im I-net verbreiten sich Nachrichten wie ein Lauffeuer. Journalisten könnten Ihre Daten günstiger und zuverlässiger senden um Probleme auf zu zeigen als über Satelit.


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