Forscher bauen Spar-Supercomputer für 4000 Euro
Die Hardware im Detail
Die Hardware des Systems könnte auch bei dem einen oder anderen Hardcore-Gamer oder High-End-Enthusiasten daheim stehen. Es handelt sich um einen AMD-basierten PC, denn die Forscher konnten kein Intel-Mainboard finden, das vier Grafikkarten aufnehmen kann. Das System kommt übrigens ohne SLI aus, da das CUDA Programmiermodell von Nvidia die Grafikchip parallel rechnen lässt und keine Kommunikation zwischen den einzelnen GPUs nötig ist.
Hier die Hardware des Systems im Details:
Die Wissenschaftler um Dr. Batenburg haben ihren SuperPC mit ausführlichen Benchmarks getestet und fanden dabei heraus, dass der Rechner bei Fließkommaberechnungen sogar schneller Ergebnisse liefert als der von der Universität Antwerpen ebenfalls betriebene Supercomputer CalcUA. In dessen Inneren stecken 512 AMD Opteron Prozessoren stecken. Insgesamt wurden 2005 dafür 3,5 Millionen Euro investiert.

Die Wissenschaftler informieren auf ihren Internetseiten sehr ausführlich über ihr FASTRA getauftes SuperPC-Projekt. In naher Zukunft werden Grafikprozessoren auch bei unseren Heim-PCs immer häufiger nicht mehr nur Grafikberechnungen vornehmen. Sie sollen zunehmend auch andere Aufgaben übernehmen, bei denen ihre hohe Fließkommaleistung ausgenutzt wird, so zum Beispiel zur Berechnung von Physikeffekten in Spielen oder beim Transkodieren von hochauflösenden Videos.
Als Betriebssystem kommt auf dem SuperPC die 64-Bit-Variante von Windows XP zum Einsatz. Die Forscher entschieden sich dafür, weil sie acht Gigabyte Arbeitsspeicher ansprechen müssen und den bei der Verwendung von Linux wahrscheinlicheren Treiberproblemen in Verbindung mit den Nvidia-Grafikkarten aus den Weg gehen wollten. Vista wird von Nvidias CUDA noch nicht unterstützt.
Weitere Informationen: FASTRA-Projekt der Uni Antwerpen
Die Hardware des Systems könnte auch bei dem einen oder anderen Hardcore-Gamer oder High-End-Enthusiasten daheim stehen. Es handelt sich um einen AMD-basierten PC, denn die Forscher konnten kein Intel-Mainboard finden, das vier Grafikkarten aufnehmen kann. Das System kommt übrigens ohne SLI aus, da das CUDA Programmiermodell von Nvidia die Grafikchip parallel rechnen lässt und keine Kommunikation zwischen den einzelnen GPUs nötig ist.
Hier die Hardware des Systems im Details:
- AMD Phenom 9850 CPU & Scythe Infinity Kühler
- 4x MSI Nvidia GeForce9800GX2 Grafikkarte
- 4x 2GB Corsair Twinx DDR2 PC6400 Speicher
- MSI K9A2 Platinum Mainboard
- Samsung Spinpoint F1 750 GB Festplatte
- ThermalTake Toughpower 1500 Watt Modulasres Netzteil
- Lian-Li PC-P80 Armorsuit case
- Windows XP 64-bit
Die Wissenschaftler um Dr. Batenburg haben ihren SuperPC mit ausführlichen Benchmarks getestet und fanden dabei heraus, dass der Rechner bei Fließkommaberechnungen sogar schneller Ergebnisse liefert als der von der Universität Antwerpen ebenfalls betriebene Supercomputer CalcUA. In dessen Inneren stecken 512 AMD Opteron Prozessoren stecken. Insgesamt wurden 2005 dafür 3,5 Millionen Euro investiert.

Die Wissenschaftler informieren auf ihren Internetseiten sehr ausführlich über ihr FASTRA getauftes SuperPC-Projekt. In naher Zukunft werden Grafikprozessoren auch bei unseren Heim-PCs immer häufiger nicht mehr nur Grafikberechnungen vornehmen. Sie sollen zunehmend auch andere Aufgaben übernehmen, bei denen ihre hohe Fließkommaleistung ausgenutzt wird, so zum Beispiel zur Berechnung von Physikeffekten in Spielen oder beim Transkodieren von hochauflösenden Videos.
Als Betriebssystem kommt auf dem SuperPC die 64-Bit-Variante von Windows XP zum Einsatz. Die Forscher entschieden sich dafür, weil sie acht Gigabyte Arbeitsspeicher ansprechen müssen und den bei der Verwendung von Linux wahrscheinlicheren Treiberproblemen in Verbindung mit den Nvidia-Grafikkarten aus den Weg gehen wollten. Vista wird von Nvidias CUDA noch nicht unterstützt.
Weitere Informationen: FASTRA-Projekt der Uni Antwerpen
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