Google wettert anonym gegen eBays PayPal-Zwang

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google gehört offenbar zu den Unternehmen, die bei den australischen Wettbewerbsbehörden gegen eBay wetterten. Das Auktionshaus hatte angekündigt, nur noch Zahlungen über den eigenen Payment-Dienst PayPal zuzulassen. Die Australian Competition & Consumer Commission (ACCC) veröffentlichte kürzlich einen Teil ihrer Korrespondenz mit den Beschwerdeführern. Namen wurden aber nicht genannt. In den Meta-Daten eines Dokumentes fanden sich aber Hinweise auf Google.

Das fragliche PDF wurde aus einem 38 Seiten umfassenden Word-Dokument generiert. In den Meta-Daten fand sich so auch der Hinweis auf den ursprünglichen Dateinamen: "ACCC Submission by Google re eBay Public 2.DOC". Inzwischen hat die ACCC die Datei durch eine neue Version ersetzt, die keinen Hinweis auf den Suchmaschinenbetreiber mehr enthält.

In dem Schreiben werfen die Autoren eBay vor, mit der PayPal-Pflicht den Wettbewerb zwischen verschiedenen Angeboten für Geldtransfers außer Kraft zu setzen. Das sei zum Nachteil der Kunden, die zukünftig auf eine Zahlmethode festgelegt sind. Außerdem würde die Weiterentwicklung des Marktes für Online-Payment in Australien behindert.

Google betreibt mit CheckOut einen eigenen Bezahl-Dienst. Dieser beschränkt sich derzeit aber noch auf den Einkauf von Nutzern der Suchmaschine bei Werbetreibenden im AdWords-Programm.
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