USA: Offenes Breitband-Funknetz nimmt Form an

Mobiles Internet In den USA wird ein neuer Anlauf zur Vergabe von Frequenzspektren für ein offenes drahtloses Breitbandnetz gestartet. Die Telekommunikationsbehörde FCC will in Kürze über die Modalitäten entscheiden, gab Kevin Martin, Chef des Amtes, kürzlich bekannt. Dafür stünde das so genannte AWS III-Band zur Verfügung, dass sich in einem Frequenzbereich von 2155 - 2180 Megahertz erstreckt. "Wir haben eine Reihe von Vorschlägen von Leuten erhalten, die den Frequenzbereich lizenzieren wollen", sagte Martin.

Die Lizenzbestimmungen werden vor allem einen freien Zugang zu dem neuen Netz verlangen. Außerdem sollen binnen vier Jahren mindestens 50 Prozent der US-Bevölkerung erreicht werden, 95 Prozent zu einem späteren Zeitpunkt.

Auch der Vorschlag einer Content-Filterung soll eine Rolle spielen. Dies entspricht einem kürzlich veröffentlichten Gesetzentwurf, der den Aufbau eines kostenlosen Familien-Neztes fördern soll. Die genauen Anforderungen werden voraussichtlich schon auf dem nächsten Treffen der FCC am 12. Juni beschlossen.

Unklar ist bisher noch die Zeitplanung für die Neuvergabe. Ob die geplante Versteigerung noch in diesem Jahr stattfinden kann, muss sich erst noch zeigen. Hier spielt unter anderem eine Rolle, dass die FCC schnellstmöglich den D-Block an einen Lizenznehmer vermitteln will.

Dieser ist für den Aufbau eines Funknetzes für Rettungskräfte reserviert und sollte bereits bei der Frequenzauktion zu Jahresbeginn vergeben werden. Allerdings fand sich zu diesem Zeitpunkt kein Unternehmen, dass bereit war, das Mindestgebot von 1,3 Milliarden Dollar zu zahlen.
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