 Windows Vista scheint allen Unkenrufen zum Trotz schneller Einzug zu halten, als sein Vorgänger Windows XP. Nach Prognosen des Marktforschungsunternehmens Gartner werden bis Ende 2008 13 Prozent aller PCs mit einer Business-Variante von Vista und 16 Prozent der PCs mit Windows Vista Home ausgestattet sein.
Windows XP Professional hatte gut zwei Jahre nach seiner Markteinführung einen Marktanteil von 10 Prozent erreicht. Sollten Gartners Schätzungen eintreffen, würde Vista Business also schneller weiter verbreitet sein. Auch die Consumer-Varianten von Vista hätten Ende 2008 einen "Vorsprung" von rund vier Prozent gegenüber ihrem Vorgänger, so Gartner.
Gartners Schätzungen widerlegen die weitläufige Meinung, dass die Akzeptanz von Windows Vista eher gering ist. Gerade im Business-Bereich, wo die Kunden derzeit noch die Wahl zwischen Vista und XP haben, scheint die Entwicklung überraschend positiv. Im Consumer-Segment wird ohnehin auf Neu-PCs fast nur noch Vista angeboten, der Trend überrascht hier also wenig.
Nach Angaben des Branchenportals ComputerWoche ist die schnell wachsende Verbreitung bei Firmenkunden vor allem deshalb erstaunlich, weil die Hürden für einen Umstieg auf Vista deutlich höher liegen als einst beim Wechsel von 2000 auf XP. Da die beiden Systeme damals große Ähnlichkeiten aufwiesen, war das Upgrade angeblich einfacher zu absolvieren. Die mit Vista eingeführten grundlegenden Änderungen würden hingegen ein größeres Hindernis darstellen, das viele Unternehmen aber offenbar zügig hinter sich bringen wollen.
Vielen Dank an Hachi für den Hinweis!
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