Independent-Filme: Neue Chance im Internet?

Video (Sonstiges) Das Internet soll Independent-Filmen endlich zu einem größeren Publikum verhelfen. Das New Yorker Unternehmen Cinetic Media, einer der größten Vermarkter von Produktionen kleinerer Studios wird deshalb komplett neu ausgerichtet. Das neue Geschäftsmodell nennt sich "Cinetic Rights Management". Ziel dessen ist die Vergabe von Nutzungsrechten an Download-Plattformen. Dabei will man vor allem mit vergleichsweise niedrigen Lizenzgebühren punkten. "Wir werden uns an jedes Portal, jeden Mobilfunkanbieter und jeden Video-on-demand-Service wenden und dabei möglichst aggressive Preise aushandeln", sagte Firmenchef John Sloss gegenüber der US-Tageszeitung 'New York Times'.

Bis auf wenige Überraschungserfolge werden die Filme dadurch Summen einspielen, die im Vergleich mit den Einnahmen der großen Hollywood-Studios sehr gering sind. Durch die große Masse an Independent-Produktionen soll sich der Aufwand aber rentieren. Dies gilt insbesondere deshalb, weil viele Filme es gar nicht oder nur sehr kurz in die Kinos schaffen.

Rund 90 Prozent der allein in den USA gedrehten Titel sind derzeit nie auf einer Leinwand zu sehen. Dabei handelt es sich häufig um Produktionen, die nur eine eng umgrenzte Zielgruppe ansprechen. Gerade hier verspricht sich Cinetic gute Verkaufsmöglichkeiten im Internet.

Auch das Marketing soll an die sich mit dem Internet verändernden Gegebenheiten anpassen. Auch wenn traditionelle Werbung weiterhin eine Rolle spielt, setzt man verstärkt auf Weblogs oder Video-Portale wie YouTube. "Das ist sehr arbeitsintensiv, aber in fünf bis zehn Jahren könnten wir die wichtigste Umsatzquelle für Independent-Produzenten sein", sagte Sloss.
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