Umfassender Spionagefall bei Dt. Telekom enthüllt

Wirtschaft & Firmen Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, hat die Deutsche Telekom über den Zeitraum eines Jahres sowohl Aufsichtsräte, als auch Manager und Journalisten ausspioniert. Mit dieser Aktion wollte man offenbar undichte Stellen im Unternehmen entdecken. Wie es heißt, lief das Aufspüren von hunderttausenden Festnetz- und Handy-Verbindungsdatensätzen unter den Codenamen "Rheingold" und "Clipper". Bei der Deutschen Telekom selbst zeigte man sich zutiefst erschüttert über die Spionagefälle, erklärte jedoch, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass auch Gespräche abgehört wurden.

"Bei der Deutschen Telekom ist es nach derzeitigen Erkenntnissen in 2005 und nach aktuellen Behauptungen auch in 2006 zu Fällen von missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen", so ein Sprecher des Unternehmens. Auch Telekom-Chef Obermann machte klar, dass man die Vorgänge sehr ernst nehme und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe.

Bereits im Sommer 2007 soll es einen internen Hinweis auf einen entsprechenden Einzelfall gegeben haben heißt es. "Am 28. April 2008 wurden dem Vorstand nun neue, wesentlich umfangreichere und noch gewichtigere Vorwürfe durch ein Schreiben eines offenbar an den Vorgängen extern Beteiligten bekannt, der aus der Konzernabteilung Sicherheit heraus beauftragt worden war", so Obermann.
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