Gericht verbietet Werbung für Porno-Downloads

Internet & Webdienste Am gestrigen Freitag wurde bekannt, dass der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD) vor dem Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen das Download-Portal UseNext erwirkt hat. Nach dem Beschluss des Gerichts, darf das Portal außerhalb geschlossener Gruppen nicht länger mit pornografischen Bildern werben. Auch der Hinweis, dass über den Download-Dienst beschlagnahmte, pornografische oder indizierte Filme heruntergeladen werden können ist ab sofort verboten.

"Das Urteil bezieht sich in erster Linie auf Jugendschutzaspekte", so Christine Ehlers, Sprecherin der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Der Interessenverband IVD sah durch die Werbung für illegale Downloads darüber hinaus die Geschäftserfolge der Film- und Videobranche in Gefahr.

Bei Aviteo, dem Betreiber von UseNext, zeigte man sich nach der Bekanntgabe des Urteils alles andere als erfreut. "Die Entscheidung ist falsch. Folgt man dieser Ansicht, so stellt man das komplette Affiliate-Marketing und damit einen wesentlichen Teil der Werbung im Internet sowie der Internet-Wirtschaft in Frage", erklärte Wolfgang Oswald, Geschäftsführer von Aviteo.
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