 Microsoft hat mit Windows Vista die so genannte Benutzerkontensteuerung UAC eingeführt, die unter anderem mit Hinweismeldungen dafür sorgen soll, dass der Anwender bei möglicherweise gefährlichen Eingriffen in das System unüberlegt handelt. Künftig soll die Funktion weiter verbessert werden.
Mit dem ersten Service Pack für Vista wurden bereits kleine Veränderungen vorgenommen, die dafür sorgen sollen, dass die von den Nutzern oft als nervtötend empfundenen Warnungen nicht mehr so häufig angezeigt werden. Dies reicht jedoch noch lange nicht aus, um die UAC endlich benutzerfreundlicher zu machen, gestand Scott Charney, Leiter von Microsofts Trustworthy Computing Abteilung, jetzt gegenüber ZDNet Australia ein.
In einem Interview gab er zu, dass die Benutzerkontensteuerung dringend verbessert werden muss. Es sei vollkommen klar, dass die Warnmeldungen überarbeitet werden müssen - vor allem weil viele Anwender sich über unerwartete Meldungen beschwert hätten und der Umgang mit der UAC allgemein nicht intuitiv sei.
Wenn man den Anwendern in zu vielen Situationen zu viele Meldungen vorsetze, werde dies als Arbeitsbehinderung aufgefasst, was wiederum dazu führt, dass die Nutzer nur versuchen, die Warnungen möglichst schnell durch ein "OK" wieder los zu werden, so Charney. Auch die in den Meldungen verwendeten Texte sind ihm zufolge ungeschickt verfasst.
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