Microsoft bestätigt: Vista UAC kaum zu gebrauchen

Unverständliche Texte = Frust = Weniger Sicherheit
Derzeit würden die Anwender hauptsächlich Dialoge und Meldungen angezeigt bekommen, die ihnen nur selten dabei helfen, die richtige Entscheidung für ihre Sicherheit zu treffen. Als Beispiel nannte er Warnungen vor des Internet Explorer bei der Weitergabe von Daten zwischen mehreren Webseiten, die für den Nutzer keinen Wert haben, da er sich nur entscheiden kann, die Aktion abzubrechen, oder ein Sicherheitsrisiko in Kauf zu nehmen.

Man müsse neue Möglichkeiten finden, die Gefährdung für den Anwender so gering wie möglich zu halten, wobei er aber immer noch sein eigentliches Ziel erreichen können soll, sagte Charney weiter. Microsoft hat bereits vor Monaten zugesagt, die UAC weiter verbessern zu wollen, bisher hat sich jedoch nur wenig getan. Mit dem Vista SP1 wurde lediglich die Zahl der Meldungen leicht reduziert, die Nutzerfreundlichkeit stieg dadurch aber nicht.

Immer wieder kommt Kritik auf, wonach Warnmeldungen und Dialoge in ihrer aktuellen Form nicht der ideale Weg sind, um die Anwender zu schützen. Gerade unter Windows bekommt der Nutzer häufig kaum nachvollziehbare Warnungen angezeigt, die nur oft nur von erfahrenen Anwendern zu verstehen sind.

Meist ist außerdem nicht klar, was nach dem Klick auf "Ja", "Nein" oder "Abbrechen" passiert. Diese Problematik dürfte inzwischen so alt sein wie Windows selbst. Vor einigen Wochen hatte David Cross, selbst Sicherheitsspezialist bei Microsoft, angegeben, dass das Hauptziel der Benutzerkontensteuerung die Gewöhnung der Anwender an neue Sicherheitsfunktionen ist. Bei Windows XP & Co sind viele Nutzer immer mit Administrator-Rechten angemeldet, was die jeweiligen Systeme sehr anfällig für Schadsoftware und andere Attacken aus dem Internet macht.

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Na das fällt denen aber früh auf oO
 
Wenn jede 2te Meldung nur ein Hinweis ist was geschieht würde ich auch alles einfach nur weg klicken, das Problem ist wenn mal wirklich ein Fehler auftritt, klickt man den wahrscheinlich auch nur weg. Die Trennung zwischen Fehlern und Hinweisen geht hier verloren. *Thumps up*
 
@Drnk3n: weil zwischen Fehler und Hinweis ein subjektiver Unterschied ist. Woher soll Vista wissen wann eine Dateiersetzung ein Fehler ist und wann nicht?
 
@roooot: meldungen wie "soll xy wirklich gestartet werden?" sind dumme fragen. kein mensch klickt ausversehen auf den gerätemanager. wenn ich den nicht gewollt hätte, hätte ich den nicht angeklickt... ganz einfach. aber da noch 2 mal nachfragen.. die hätten es ganz einfach lösen können: einen "normal mode" in dem der gerätemanager usw nicht erreichbar sind, und einen "progamer 1337 mode" oder wie man das nennen mag. einen profi mode halt in dem alles zugänglich ist. man muss windows nur sagen dass es immer im normal mode ist, und wenn ich was am system machen will, dann muss ich promode aktivieren, rootpw eingeben und kann dann unbehelligt von allen meldungen für 5 min im pro mode arbeiten oder sowas.
 
@asyncron: ja ... und "soll dieser virus wirklich installiert werden" ist auch nur ne dumme nachfrage, stimmts? sonst hätte ich ihn ja nicht ausgeführt ... woher soll vista wissen, wann du wirklich geklickt hast und wann ein programm versucht irgendwas auszuführen?


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