Innovative OLPC-Displays bald in Mainstream-Laptops

Notebook Der so genannte "100-Dollar-Laptop" des One Laptop Per Child (OLPC) Projekts soll Kindern in Entwicklungsländern beim Lernen helfen. Ganz nebenbei sorgt das Gerät dafür, dass die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben wird, so dass sie schnell zu günstigen Konditionen auf den Markt kommen können.

Das wohl beste Beispiel ist offenbar das Display des "XO" genannten Lern-Laptops. Es unterstützt zwei verschiedene Funktionsmodi - im Farbmodus lassen sich Medieninhalte konsumieren, im Graustufenmodus ermöglicht eine gesteigerte Auflösung die Verwendung des Laptops als E-Book-Reader.


XO im E-Book-Modus (Bildquelle: The Reader)

Das Display ist geht auf die Arbeit von Mary Lou Jepsen zurück, die inzwischen des OLPC-Spinoff Pixel Qi leitet. Auch bei der zweiten Version des "100-Dollar-Laptops", die den Namen "XOXO" trägt, soll ein Display von Pixel Qi zum Einsatz kommen. Nach Angaben von Jepsen soll die Technologie bald aber nicht mehr nur bei den Schüler-Laptops verwendet werden.

Gegenüber den Kollegen von BetaNews erklärte Jepsen, dass sie derzeit bereits mit verschiedenen Notebookherstellern aus Taiwan zusammenarbeitet. Gemeinsam will man dafür sorgen, dass die innovativen Display-Technologien, die für das OLPC Projekt entstanden, auch bei kommerziellen Laptops für den Massenmarkt genutzt werden.


So soll der nur 75 US-Dollar teure XOXO aussehen

Geplant sei, die für OLPC entwickelten Displays schon bald in Geräten der neuen Kategorie der Niedrigpreis-Notebooks zu verbauen. Es gibt also Hoffnung, dass die technisch höchst innovativen Displays von Pixel Qi bald in vielerlei Laptops zu finden sind. Gerade die niedrigen Kosten und der geringe Stromverbrauch machen die Displays für den Massenmarkt interessant.

So wird das Display des kommenden "XOXO", der trotz zwei Touchscreens nur 75 US-Dollar kosten soll, eine Leistungsaufnahme von nur einem Watt haben. Mit seinem Dual-Mode-Display ist der aktuelle "XO" schon jetzt einmalig auf dem Markt. Welche Hersteller Geräte mit Jepsen zusammenarbeiten, gab sie nicht preis.
Diese Nachricht empfehlen:
 
darf man ja gespannt sein, für viele anwendungen reicht der SW mode ja völlig und ein so gut im sonnenlicht ablesbares display z.b. im EEEPC wäre echt gold wert
 
E-Book mal anders :)
 
Neid. Ist das nich widerlich von mir?
 
Die werden also eine virtuelle Tastatur auf einen Touchscreen bringen, toll.Wenn ich da Lebovskys Schrammeltastatur sehe - für > 1.000€ - dann frag ich mich wie die so ein Gerät für $75 bauen wollen!? Auch andere Hersteller produzieren in Großserie "Notebooks", aber keiner von denen schafft es hier unter €400 zu bleiben. Ich kann solchen Ankündigungen nicht mal ein zucken zum Lächeln abringen.
 
@The Grinch: Du vergleichst eine VIRTUELLE Tastatur mit echten Tastaturen, die OLEDs in den Tasten eingebaut haben, großer Unterschied.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools