Microsofts Ballmer: Vista-Verkäufe "unglaublich gut"

Windows Vista Auch wenn die Medien gerne etwas anderes behaupten, verkauft sich Windows Vista nach Angaben von Microsoft-Boss Steve Ballmer bestens. Er sei kein bisschen enttäuscht, was den Erfolg von Vista angeht, so Ballmer. Das System verkaufe sich "unglaublich gut", sagte er während einer Pressekonferenz.

Anlass war die Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums von Microsoft in Israel. Windows Vista werde inzwischen "auf fast 100 Prozent aller neuen Consumer-PCs in der ganzen Welt" verkauft. Außerdem sei Vista auf "45 Prozent aller neuen Business-PCs" zu finden, auch wenn Firmenkunden noch immer häufig auf den Vorgänger Windows XP setzen.


Die Reaktion des Massenmarktes wertete Ballmer positiv, die Verkaufszahlen würden bei ihm ebenfalls für gute Laune sorgen. Er gestand ein, dass Anfangs weniger kompatible Software verfügbar war, als von Microsoft gehofft. Inzwischen bessere sich die Lage aber - nicht etwa weil Microsoft das Betriebssysem verändert hätte, sondern weil die Softwarehersteller ihre Produkte für Vista anpassen, hieß es weiter.

Ballmer erklärte außerdem, dass man zumindest eine Lehre aus dem Verlauf der Markteinführung ziehen könne: vielen Kunden sei die Kompatibilität ihrer Programme meist wichtiger als die Sicherheit. Es sei nicht einfach, eine Balance zwischen den beiden Faktoren zu finden. Weiterhin meinte Ballmer, dass die Kunden immer etwas Zeit brauchen würden, sich an neue Dinge zu gewöhnen - Vista sei da keine Ausnahme.

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Verkaufen tut es sich nur durch die OEM Hersetller. Aus meiner Sicht sind es dennoch mehr als die Helfte der Kunden die zu XP zurück greifen. Für mich meist unverständlich, da alle wirklich lediglich keine Lust haben sich mit dem neuen zu beschäftigen als wirkliche Probleme da sind. Bei XP waren früher genau so viele skeptisch, aber Downgrades hat es nicht in der Masse wie heute gegeben. Microsoft sollte dies doch etwas mit Vorichst für zukünftige Entwicklungen behandeln.
 
@Kalimann: Die Unterschiede zwischen 2000 und XP waren ja auch nicht so groß wie zwischen XP und Vista. Von daher gabs auch nicht so viele teils massive Probleme. Ich bin mal auf Windows 7 gespannt. Wenn das in Sachen "Umgestaltung unter der Haube" nochmal ne Schippe drauflegt wirds richtig kritisch.
 
Die meisten sind von windows 98 zu XP umgestiegen.
 
@Kalimann: Das Hauptproblem Vistas sind die notwendigen Anforderungen! Viele mußten und müßten ihren PC aufrüsten, oder sich gar einen neuen anschaffen! Darin liegt die Hauptkritik und die ist berechtigt! Wenn da jemand nicht geneigt ist, für den Unterschied zwischen XP und Vista viel Geld auszugeben, muß man das akzeptieren! 2006 waren die meisten Rechner noch mit 512MB Ram ausgerüstet. Vista benötigt für den einwandfreien Betrieb, mindestens 2048MB Ram, 4096MB Ram wären optimal. Das kanns nicht sein! Hinzu kommt die Art der Nutzung der meisten Privatanwender und Betriebe, die einen Wechsel von XP zu Vista überhaupt nicht rechtfertigt!
 
@Z3: Das stimmt ja so schon mal gar nicht. Bei deinem Vergleich solltest du immer noch x86 und x64 Architektur unterscheiden. Und wieso "kann's nicht sein"? Mal ganz im Ernst: Wer 2008 noch mit 512 MB RAM rumgurkt, der kann auch nicht erwarten, dass er wirklich produktiv aktuell arbeiten kann. Es ist doch völlig natürlich, dass die Anforderungen an die Hardware steigen und umgekehrt. Mal davon abgesehen war Arbeitsspeicher (DDR2) nie so preiswert wie Ende letzten und Anfang diesen Jahres.


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