 Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat den Prototypen eines 3D-Fernsehers vorgestellt, bei dem der Betrachter die Bilder auch ohne eine spezielle Brille dreidimensional sehen kann. Noch ist aber einige Entwicklungsarbeit notwendig, bevor derartige Geräte tauglich für den Massenmarkt sind.
Der 3D-Fernseher-Prototyp von Philips funktioniert ähnlich wie Hologramm-Postkarten, er kombiniert also leicht verschobene Ansichten des gleichen Bildes, so dass dem menschlichen Auge eine gewisse räumliche Tiefe des Motivs vorgegaukelt wird. Bei dem nun gezeigten Gerät, erscheinen die Bilder noch oft unscharf oder einfach zweidimensional.
Philips gibt sich dennoch zuversichtlich, was die Marktchancen seiner Technologie angeht. In einigen Jahren würden solche Fernseher in vielen Wohnzimmern zu finden sein, prophezeite das Unternehmen. Die Entwicklung werde nach schwarz/weiss, FarbTV, HDTV zu 3D-Fernsehern führen, hieß es außerdem.
Tatsächlich gibt es schon jetzt erste 3D-Fernseher ohne Notwendigkeit einer zusätzliche Brille, die in der Unterhaltungsindustrie als Werbedisplays zum Einsatz kommen. Für Endverbraucher sollen die Geräte noch nicht geeignet sein. Konkurrent Samsung hat einen ähnlichen Prototypen vogestellt, Anlass war in beiden Fällen die Branchenmesse DisplayWeek in Las Vegas.
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