Windows ist Microsoft noch lange nicht sicher genug

Windows Microsoft bemüht sich zwar seit einiger Zeit, seine Software besonders sicher zu gestalten, doch die größten Bemühungen der Redmonder reichen nicht, um die Anwender wirklich vor allen Bedrohungen aus dem Internet zu schützen. Diese Aussage stammt nicht etwa von einem Konkurrenten, sondern von Microsoft selbst. Genauer gesagt, kommt sie aus dem Mund von Scott Charney, dem Chef von Microsofts Trusted Computing Initiative, die sich seit Jahren für eine allgemeine Steigerung der Sicherheit in der IT-Branche einsetzt. Alle Schutzmaßnahmen, ob Firewall, Viren- und Spyware-Schutz oder gar User-Training seien manchmal nutzlos - die Anwender fangen sich letztlich doch immer wieder etwas ein, so Charney.

Er verwies auf Microsofts Bemühungen, die Nutzer vor Bedrohungen aus dem Netz zu schützen. Mit den Automatischen Updates für Windows und dem Microsoft Tool zum Entfernen Bösartiger Software habe man in den letzten Jahren schon viel erreicht. Noch gebe es aber viel Raum für weitere Verbesserungen, die laut Charney vor allem durch eine bessere Authentifizierung zu erreichen sind.

Konkret bedeutet dies für ihn, dass die Hürden für eine Installation von Software bei einem Betriebssystem noch höher gelegt werden müssen. Wäre ein Softwareanbieter nicht als vertrauenswürdig authentifiziert, würde das jeweilige Betriebssystem die Installation des jeweiligen Programms verhindern.

Eine weitere Möglichkeit ist nach Auffassung von Charney, die Bindung des Betriebssystems an die Hardware des Rechners. Man brauche Betriebssysteme, die an die Hardware gebunden sind, da man so bei Eingriffen schneller davon erfahren und Gegenmaßnahmen einleiten könne.

Welche Auswirkungen Charneys Ideen auf die Entwicklung von Windows haben werden, muss sich erst noch zeigen. Microsoft unterstützt mit seiner Trusted Computing Initiative aber schon jetzt die Verwendung von so genannten Trusted Platform Modulen in Verbindung mit Windows, die grundlegende Sicherheitsfunktionen auf Hardware-Ebene bieten. Künftig will man diesen Ansatz offenbar ausbauen.
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