MIT steigert Leistung von Brennstoffzellen um 50%

Forschung & Wissenschaft Forscher des renommierten Technologie-Institutes MIT haben einen Durchbruch in der Weiterentwicklung von Brennstoffzellen erzielt. Durch den Einsatz einer neuartigen Membran konnte die Leistungsfähigkeit der Mini-Kraftwerke um rund 50 Prozent verbessert werden. Über viele Jahre hinweg wurde das zur Konstruktion von Brennstoffzellen genutzte Material praktisch kaum verändert. Man konzentrierte sich vor allem aus die Entwicklung kleinerer, trotzdem aber effizienter Modelle, die zukünftig in portablen Geräten zum Einsatz kommen sollen.

Nun fanden Wissenschaftler aber ein neues Membran-Material, das nicht nur die Leistung deutlich anhebt, sondern auch wesentlich billiger ist als der bisher eingesetzte Werkstoff Nafion.

In den neuen Brennstoffzellen kommt Nafion weiterhin zum Einsatz. Die neue Membran wird auf das traditionelle Material aufgebracht. Die Forscher wollen in einem nächsten Schritt testen, wie sich die Wirkungsweise verändert, wenn Nafion vollständig weggelassen wird.

Bei den aktuellen Forschungsergebnissen handelt es sich zwar um Daten aus dem Labor, die neue Technologie soll aber vergleichsweise schnell Einzug in die industrielle Produktion halten. Im kommenden Jahr wollen die ersten Hersteller größere Stückzahlen portabler Geräte mit Brennstoffzellen ausstatten. Bereits die darauf folgende Generation soll mit der neuen Membran auf den Markt kommen können.
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