Microsoft und Yahoo stecken die Köpfe zusammen

Wirtschaft & Firmen Auch wenn Microsoft sein Übernahmeangebot offiziell zurück gezogen hat, gibt es nun offenbar neue Gespräche mit dem Internetkonzern Yahoo. Wie die Redmonder mitteilten, ist man an den Verhandlungstisch zurück gekehrt, um mögliche Alternativen zu einer vollständigen Übernahme auszuloten. Microsoft denkt nach eigenen Angaben darüber nach, Anteile von Yahoo zu erwerben, aber nicht das ganze Unternehmen zu übernehmen. Diesen Vorschlag habe man auch den Chefs von Yahoo bereits unterbreitet. Wie genau Microsofts Ideen aussehen, war nicht zu erfahren.

Es werde jedoch vorerst kein neues Gebot für eine Übernahme von Yahoo als Ganzes geben, ein Ausbau der hauseigenen Online-Dienste und des Werbegeschäfts sei aber geplant, gab Microsoft die Richtung grob vor. Die Redmonder hatten ihr Übernahmenangebot am 3. Mai nach wochenlangem Tauziehen zurück gezogen.

Seitdem gab es diverse weitere Spekulationen rund um die geplatzte Übernahme. Mittlerweile will der Yahoo-Investor Carl Icahn den Vorstand dazu zwingen, wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, um so eine Übernahme des Internetkonzerns durch Microsoft doch noch zu erreichen.

Yahoo veröffentlichte gestern Abend eine Mitteilung, in der man bestätigte, dass Microsoft derzeit kein Interesse an einer vollständigen Übernahme mehr hat. Man werde aber weiter alle Wege erkunden, die zu einer Steigerung des Börsenwertes beitragen können, versicherte man den Aktionären.

Microsofts Windows-Chef Kevin Johnson ließ im Zusammenhang mit den neuen Verhandlungen mit Yahoo erkennen, worum es möglicherweise geht. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter erklärte er, dass man weiter plant, sich als Anbieter von Online-Diensten zu etablieren. Dabei setzt er auf seine bereits Mitte 2007 vorgestellte Strategie.

Diese sieht vor, zu allererst die hauseigene Werbeplattform auszubauen. Außerdem geht es für Johnson um die Schaffung einer innovativen Suchmaschinen und die Gewährleistung eines einheitlichen Nutzungserlebnisses auf allen Plattformen und im Internet. Zudem will er die Microsoft-eigenen Online-Portale "neu erfinden".
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