Wenig Interesse an Entwicklung von Vista-Software

Windows Vista Nach Angaben des US-Marktforschungsunternehmens Evans Data ist die Zahl der Entwickler, die an Programmen für Windows Vista arbeiten, auch über ein Jahr nach der Markteinführung noch verhältnismäßig gering.

Angeblich arbeiten nur acht Prozent der in Nordamerika ansässigen Entwickler an Software, die unter Vista laufen soll.

Die Marktforscher wollen außerdem herausgefunden haben, dass obwohl der Wert bis Ende 2009 wahrscheinlich auf 24 Prozent ansteigen wird, er noch immer nicht das Niveau von XP erreicht. 29 Prozent der Befragten hatten angegeben, dass sie auch weiterhin Software für den Vista-Vorgänger Windows XP entwickeln wollen.


Insgesamt wollen 69 Prozent aller Entwickler im Jahr 2009 an Windows-Software arbeiten - 15 Prozent setzen auf Linux. Nach Einschätzung von Evans Data herrscht unter den Entwicklern derzeit der Grundsatz, erst einmal abzuwarten, um zu sehen, was aus Vista wird.

Firmenchef John Andrews verwies als Grund dafür auf die diversen Macken und Problemchen, welche Vista nachgesagt werden. Außerdem werde das Interesse an alternativen Betriebssystemen immer größer. Dadurch gebe es derzeit weniger Entwicklungsaktivität für Vista, was wiederum der Akzeptanz des Betriebssystems schaden könnte, so Andrews.
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und das gleiche galt 2001 für XP, wo jeder noch weiter für 98/2000 entwickeln wollte.. bla... bla
 
@dj-corny: Ne also echt nicht! Ich hab' das damals live miterlebt und irgendwie, und das habe ich mich jetzt schon des öfteren gefragt, finde ich, das die Ablehnung einem M$-BS nie größer war als bei Vista. Ich selbst bin Neuem gegenüber immer aufgeschlossen gewesen und bin auch gerne mal Risiken eingegangen aber bei Vista schnürt sich mir alles zu. Die viel diskutierten Gründe dagegen muß man garnicht mehr auflisten. M$ sollte sich einfach eingestehen, das selbst in der Quasi-Monopol-Stellung, Vista ein böse und falsch kalkuliertes Beispiel dafür ist, wie man es sich mit der Kundschaft versaut und das Zwänge nicht immer zum Ziel führen oder der Weg dann eben mehr als steinig wird. Die Entwickler reflektieren nur dieses Verhalten.
 
@Hellbend: und ich habs genau so erlebt wie es dj-corny schildert. bei XP wurde auch alles schelcht geradet ohne ende und nur negativ gehand habt... XP war ein graus als es rauskam... nen wahrer alptraum. Dagegen ist Vista echt ein segen, aber die presse hat ja nichts besseres zu tun als den lesern ihre meinung aufzudrücken wie schlecht vista doch sei, weil sich negativschlagzeilen besser lesen als mal was zu loben. ganz zu schweigen das das entsprechende magazin dann den ruf kriegt, von microsoft aufgekauft worden zu sein...
 
@Hellbend: Also ich habe es aber auch so mitbekommen, wie dj-corny. Problem war sogar noch viel größer, als es jetzt schon ist. Zwar hat Vista wieder das Problem, dass komplett neue Treiber programmiert werden müssen, während man bei XP teilweise auf die Treiber von Win2000 setzen konnte, doch gab es Programmtechnisch viel größere inkompatibilitäten zwischen Win98/ME und XP, als jetzt zwischen Vista und XP. Als dann später auch noch das SP2 eingeführt wurde, ging es wieder von vorne los. Viele Programme liefen nicht mehr so wie sie sollten und hatten so ihre Probs mit dem SP2.
 
@Hellbend: Sorry, aber was Du da angeblich um Windows XP in der Anfangszeit miterlebt hast kann ich so nicht nachvollziehen. Auch mit dem SP1 von Windows XP waren noch viele Treiberprobleme nicht gelöst und wie hier schon erwähnt wurden noch oft Win2000 oder NT Treiber eingesetzt. Was XP von 2000 unterschied, war die bessere Spielekompatibilität. Es mag ja auch unter Vista noch diverse Probleme geben (die ich zwar auch nicht nachvollziehen kann, da bei mir alle Vista-Systeme absolut stabil und fehlerfrei arbeiten) doch offensichtlich tun sich auch mit Vista noch viele User schwer und verweigern mehr ein aktives Arbeiten als leichter zu kritisieren. Ich würde nicht so weit gehen, dass Vista besser als XP anläuft - dazu scheint die Umstellung noch zu vielen nicht zu gefallen. Verkaufszahlen kann man aber auch nicht als Bezug nehmen, da sich auch die Angebotspalette erweitert hat. Grundsätzlich lief Vista wie XP in der Presse nicht gut an. Technisch scheint Vista bei richtiger Bedienung deutlich weiter zu sein, als dies XP seinerzeit war. Doch ist das Umfeld alleine schon mit dem Konkurrenten XP für Vista heute deutlich schwieriger. XP hatte kein vergleichbares Produkt zur Konkurrenz. 2000 scheiterte für unsere Spielefreaks, Me war eh ein Flop und 98 zu anfällig. Heute ist XP mit SP3 sehr ausgereift und auch sehr stabil und viele tun sich schwer darauf zu verzichten. Jedes neue System - wie auch Vista - hat da eine große Hürde zu nehmen. Sollte sich Vista in den nächsten 2 Jahren langsam durchsetzen, dann wird dessen Nachfolger es noch schwerer haben. XP und Vista werden fast uneinnehmbare Hürden darstellen. Ich bin gespannt, was MS sich dafür einfallen lässt - doch der technologische Sprung von XP auf Vista scheint aktuell vielen noch zu klein zu sein um akzeptiert zu werden.


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