VeriSign: Patent für falsch eingegebene Webadressen

Internet & Webdienste Das Unternehmen VeriSign hat kürzlich ein Patent zugesprochen bekommen, das die Behandlung von falsch eingegebenen Webadressen beinhaltet. Bereits im Jahr 2003 sorgte VeriSign mit dem so genannten "Site Finder" für Aufsehen, stellte diesen Dienst aufgrund von Kritik aber wieder ein. Bei dem Site Finder handelt es sich um einen Dienst, der bei falsch eingegebenen Webadressen alternative Vorschläge macht. Andere Firmen konnten gegen Bezahlung ihre eigenen Webseiten bei bestimmten Tippfehlern platzieren, was für heftige Kritik sorgte ("Wildcard-Vorfall"). Da VeriSign sich gleichzeitig um die Vergabe von .net- und .com-Domains kümmert, war die Situation besonders kritisch.

Das Unternehmen stellte den Dienst wieder ein. Nun bekam man genau für diese Technologie ein Patent zugesprochen. VeriSign versichert, dass man kein Comeback für den Site Finder plant. Wozu das Patent dienen soll, ist nicht bekannt. Es wäre denkbar, dass man von ähnlichen Diensten Gebühren verlangen will.

VeriSign betreibt nicht nur die Top Level Domains .com und .net sondern ist gleichzeitig die Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate. Zudem betreibt das Unternehmen die DNS Root Nameserver "A" und "J".

Weitere Informationen: VeriSign.de
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