Spammer muss 230 Mio. Dollar an MySpace zahlen

Recht, Politik & EU Die Betreiber des Social Networks MySpace konnten hohe Forderungen gegen einen Spammer vor Gericht durchsetzen. Der als "Spam King" bekannte Sanford Wallace und sein Partner Walter Rines müssen laut einem gestrigen Urteil 230 Millionen Dollar zahlen. Dies ist die bisher höchste Forderung, die von Plattformbetreibern gegen einen Spammer durchgesetzt werden konnte. "MySpace zeigt keinerlei Toleranz für die, die unsere Seite für illegale Zwecke nutzen", sagte Hemanshu Nigam, Sicherheits-Chef des Social Networks.

Laut Nigam hätten sich die beiden Spammer bei MySpace angemeldet und sich anschließend Zugang zu anderen Nutzer-Accounts verschafft. Anschließend wurde an eine große Zahl vom Mitgliedern unerwünschte Werbung verschickt.

MySpace leitete Ende März letzten Jahres ein Verfahren gegen Wallace ein. Darin beschuldigt das Unternehmen den Spammer, insgesamt 11.000 Fake-Accounts angelegt zu haben.

Wallace wurde bereits mehrfach wegen Spam-Versands verurteilt. Unter anderem musste er 2006 rund 4 Millionen Dollar an AOL zahlen. Zwar hatte er sich offiziell bereits 1998 aus dem Spam-Geschäft zurückgezogen, tauchte in den folgenden Jahren aber immer wieder in der Szene auf.
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