Electronic Arts: Gutes Wachstum aber tiefrote Zahlen

Wirtschaft & Firmen Der Spielehersteller Electronic Arts schrieb im letzten Geschäftsquartal tiefrote Zahlen. Ursache dafür waren hohe Ausgaben für Übernahmen und Investitionen. Der ausgewiesene Umsatz liegt aber um 84 Prozent über dem Vorjahreswert. So zeigte sich John Riccitiello, Chef des Unternehmens aus dem kalifornischen Redwood City, zwar mit der Entwicklung der Einnahmen zufrieden. "Mit den Gewinnmargen können wir aber nicht glücklich sein", sagte er.

Der Nettoverlust belief sich im Berichtszeitraum auf 94 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde ein Fehlbetrag von 25 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Umsatz kletterte von 613 Millionen Dollar auf 1,13 Milliarden Dollar. Die Analystenschätzung von 841,8 Millionen Dollar wurde damit klar übertroffen.

Ein Teil des Umsatzwachstums ist allerdings auf Änderungen in der Buchführung zurückzuführen. Diese wurden nach Angaben des Managements nötig, um die steigenden Einnahmen im Online-Bereich zu berücksichtigen.

Electronic Arts hat die Zahl seiner Beschäftigten seit dem letzten Jahr um 14 Prozent gesteigert. 9.037 Mitarbeiter sind inzwischen für den Spielehersteller tätig.

Nach Angaben des Finanzchefs Eric Brown könne man weiter auf eine positive Geschäftsentwicklung hoffen, da die Verkaufszahlen in allen Bereichen weiter anziehen. Während der gesamte Spielemarkt in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zulegt, will Electronic Arts um 25 bis 30 Prozent wachsen und seinen Marktanteil so ausbauen. In diese Zielsetzung sind mögliche Zusatzumsätze durch die geplante Übernahme von Take-Two noch nicht enthalten.
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