VIA: Nvidia erteilt Übernahmegerüchten eine Absage
Nvidia hat Gerüchten über eine mögliche Übernahme des taiwanischen Chipherstellers VIA eine deutliche Absage erteilt. Firmenchef Jen-Hsun Huang stellte klar, dass sowohl Nvidia, als auch VIA keinerlei Interesse an einem Zusammenschluss haben. Mehr als eine Kooperation soll es nicht geben.
Nvidia sei weiterhin voll darauf konzentriert, als Anbieter von Technologien für visuelles Computing zu agieren. In den letzten Monaten hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, wonach der Grafikchiphersteller den kleinen CPU-Fertiger aufkaufen wollte.
Hintergrund ist die Meinung vieler Beobachter, die davon ausgehen, dass Nvidia nur durch den Zukauf von x86-Prozessortechnologie im Wettbewerb mit AMD/ATI und Intel künftig bestehen kann. Bei der Konkurrenz werkelt man derzeit nämlich an CPUs mit eingebauter Grafiklösung, ein Vorhaben, das Nvidia allein nicht umsetzen kann.
Huang hält mit dem Argument dagegen, dass Nvidia im Bereich der Grafikchips noch viel erreichen kann, bevor man sich Sorgen um das Kerngeschäft des Unternehmens machen muss. Außerdem ist man auch in diversen anderen Bereichen aktiv, zum Beispiel bei Prozessoren für Handys, so Huang.
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