Freenet: Festnetzgeschäft verursacht Probleme

Wirtschaft & Firmen Das Telekommunikationsunternehmen Freenet hat offenbar mit deutlichen Problemen zu kämpfen. Im ersten Geschäftsquartal wurden geringere Ergebnisse erzielt und die Kundenzahlen sanken. Die Übernahme von Debitel soll den Negativtrend umkehren. Der Gewinn sank im Jahresvergleich von 49,9 Millionen Euro auf 12,3 Millionen Euro. Dieser Rückgang kann noch mit Sondereinnahmen erklärt werden, die den Überschuss Anfang 2007 stützten. Allerdings fiel auch der Umsatz von 452,4 Millionen Euro auf 442,3 Millionen Euro.

Die Erwartungen der Analysten wurden damit klar verfehlt. In den im Vorfeld abgegebenen Prognosen wurde von durchschnittlich 449,8 Millionen Euro Umsatz gesprochen. 21,2 Millionen Euro sollten unter dem Strich an Gewinn herauskommen.

Eine Ursache für die schlechten Zahlen liegt im defizitären Festnetzgeschäft. Hier verlor man binnen der letzten drei Monate 90.000 Kunden. 1,19 Millionen Nutzer werden derzeit noch verzeichnet. An der Börse erwartete man hingegen, dass Freenet in dem Bereich weiter zulegen kann.

Die Mobilfunksparte Mobilcom konnte hingegen immerhin 120.000 Kunden hinzugewinnen. Die Sparte soll zukünftig eine wesentlich stärkere Stütze für den Konzern sein. Mit der Integration des Konkurrenten Debitel will man sich hier deutlich verbessern. Im Gegenzug plant Freenet die Trennung von DSL-Geschäft.
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